Elsenztal-Gemeinden: Alles drehte sich um das liebe Geld
Lobbach-Waldwimmersbach. (agdo) Um die Jahresrechnung 2016 sowie um den geplanten Haushalt 2018 drehte sich die jüngste Sitzung des Gemeindeverwaltungsverbandes Elsenztal im Ratssaal des Lobbacher Rathauses. Die Zahlenwerke stellte der Gemeindeverwaltungsverbandsvorsitzende und Mauers Bürgermeister John Ehret vor. Näher erläutert wurden sie vom Verbandsschriftführer Uwe Schwarz. Zu dem Verband gehören die Gemeinden Mauer, Meckesheim, Spechbach, Lobbach sowie Eschelbronn.
> Jahresrechnung 2016: Das vergangene Jahr schließt im Verwaltungshaushalt mit Ein- sowie Ausnahmen jeweils in Höhe von rund 180.840 Euro, sagte John Ehret. Geplant waren 205.100 Euro. Der Vermögenshaushalt schließt mit Ein- sowie Ausgaben jeweils in Höhe von 5900 Euro, laut Plan hätten es 6000 Euro sein sollen.
> Ausgaben 2016: Die Personalausgaben beliefen sich auf rund 130.000 Euro, in Fortbildungen wurden 250 Euro investiert und die Kosten für Datenverarbeitung betrugen rund 1500 Euro. Für Mieten sowie Pachten gingen 1590 Euro drauf. Die Zuführung an den Vermögenshaushalt beträgt rund 5900 Euro. Weiterhin betrugen die Ausgaben der allgemeinen Verwaltung rund 51.300 Euro und rund 2500 Euro kostete die öffentliche Ordnung die Verbandsgemeinden. Der größte Batzen ging mit rund 121.050 Euro für die Bereiche Bau- und Wohnungswesen sowie Verkehr drauf.
Die Umlage der Gemeinden bleibt gleich
> Einnahmen 2016: Rund 33.000 Euro brachten Einnahmen aus Zuweisungen beziehungsweise Zuschüssen ein. Des Weiteren flossen weitere rund 177.600 Euro von der Allgemeinen Verwaltung und rund 3200 Euro brachten Einnahmen der öffentlichen Ordnung ein. Die Umlage beträgt 177.900 Euro und wird auf die Verbandsgemeinden prozentual aufgeteilt. Eschelbronn zahlt rund 19.780 Euro, Lobbach rund 31.400 Euro, Mauer rund 28.300 Euro, Meckesheim rund 71.700 Euro und Spechbach rund 26.690 Euro. Für die Jahresrechnung 2016 gaben die Gemeinden einstimmig grünes Licht.
> Haushaltsplan 2018: Das Zahlenwerk sieht Folgendes vor: Im Verwaltungshaushalt sind 181.400 Euro jeweils auf der Einnahme- sowie der Ausgabenseite geplant. Der Vermögenshaushalt ist hingegen komplett mit einem Null-Betrag angesetzt. Als Höchstbetrag für Kassenkredite wurden 15.000 Euro festgesetzt. An der Umlage hat sich nichts verändert, die Beträge bleiben für die Gemeinden gleich.
> Ausgaben 2018: Die Personalausgaben sind mit 140.700 Euro eingeplant. Weitere vorgesehene Ausgaben betragen 25.700 Euro für die allgemeine Verwaltung und 2600 Euro für die öffentliche Ordnung. 153.000 Euro sollen in das Bau- und Wohnungswesen sowie in den Verkehr investiert werden und 100 Euro gibt es für die allgemeine Finanzwirtschaft.
> Einnahmen 2018: Geplant ist, 177.900 Euro durch Verwaltung sowie Betrieb einzunehmen und 3500 Euro soll die öffentliche Ordnung ins Verbandssäckel befördern. Die Vertreter der Gemeinden stimmten dem Haushaltsplan 2018 einhellig zu.