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ETF verkaufen: So holen Sie das Geld zurück aus dem Fonds

In dieser Ratgeberserie erklärt die t-online-Redaktion Schritt für Schritt, wie ein erfolgreicher Start an die Börse gelingen kann. Heute geht es darum, Geld aus einem ETF wieder verfügbar zu machen. Wie man Geld sinnvoll und risikoarm an der Börse investiert, zeigen die vergangenen Folgen der Ratgeberserie. Folge 9 zeigt etwa, wie man eine Order platziert , Folge 11, auf welche Gebühren Sie beim Kauf eines ETF achten sollten. In dieser Folge soll es darum gehen, wie Sie Ihrem Fonds oder ETF Geld entnehmen können. Schließlich möchten die meisten Menschen irgendwann wieder auf ihr Geld zugreifen, beispielsweise um sich eine größere Anschaffung zu finanzieren oder um sich eine Zusatzrente auszahlen zu lassen. Dazu muss man den ETF entweder ganz oder in Teilen verkaufen. Wie das geht und worauf man achten muss, erklärt dieser Ratgeber. Wann und warum sollte man einen ETF verkaufen? Den perfekten Zeitpunkt dafür gibt es nicht. Grundsätzlich gilt: Ein ETF lohnt sich dann besonders, wenn das Geld langfristig investiert ist. Anteile zu verkaufen, die man weniger als zehn Jahre lang im Depot hatte, kann dagegen häufiger einmal zu Verlusten führen. Schließlich kann es sein, dass die Kurse ein oder zwei Jahre lang kaum gestiegen oder sogar gesunken sind. Wer nach kurzer Zeit verkauft, erhöht das Risiko, am Ende Geld zu verlieren. Über einen langen Zeitraum von 15 Jahren oder mehr gleichen sich die Schwankungen aber oft aus und Sie haben eine vielversprechende Chance auf Wertsteigerungen. Lesen Sie in Folge 15 , warum Sie nicht bei jeder Kursschwankung in Panik verfallen und alles verkaufen sollten. Gründe für den Verkauf eines ETF gibt es natürlich trotzdem. Zum Beispiel, wenn Sie das Geld dringend brauchen, eine größere Investition planen oder einfach weil Sie Ihr Sparziel erreicht haben und jetzt die Gewinne mitnehmen möchten. So verkauft man einen ETF Ob Sie einen ganzen ETF verkaufen oder nur Anteile daraus, entscheiden Sie je nach individueller Situation. Den ganzen ETF aus dem Depot zu nehmen, kann sinnvoll sein, wenn man das ganze Geld braucht oder Sie Ihre Anlagestrategie ändern wollen. Es kann aber auch Sinn ergeben, nur einige Anteile zu verkaufen – und den Rest des Geldes weiter im Depot zu lassen, und so weitere Gewinne zu erzielen. Das kann sich für die Auszahlung einer Rente lohnen. Einige Broker bieten dazu auch einen sogenannten Entnahmeplan an – quasi das Gegenteil eines Sparplans . Dann wird das Geld in einem bestimmten Intervall automatisch verkauft und ausgezahlt. Wie das funktioniert, lesen Sie ausführlich in Folge 19. Ordermaske ausfüllen Wenn Sie entschieden haben, Ihren ETF zu verkaufen, müssen Sie, genauso wie beim Kauf, im Broker dafür eine Order erteilen. Wählen Sie dazu den betreffenden ETF aus und suchen Sie die Option "Verkaufen" aus. Achten Sie dabei auf die Uhrzeit – Sie können nur verkaufen, wenn der gewählte Börsenplatz auch geöffnet ist. Anschließend können Sie eintragen, wie viele ETF-Anteile verkauft oder alternativ welcher Geldbetrag aus dem ETF entnommen werden soll. Wenn Sie nur Anteile aus einem ETF verkaufen, dann werden zuerst die ältesten Anteile im Depot abgegeben. Man verkauft also auch in der Reihenfolge, in der man gekauft hat ( "First-in-first-out-Prinzip" ). Gut zu wissen: Experten empfehlen, ETFs während der Börsenöffnungszeiten in den USA zu handeln, das wäre in Deutschland ab nachmittags. Die Annahme: Dann ist das Handelsvolumen größer und Sie bekommen ggf. einen etwas besseren Verkaufspreis. Limit-Order und Gebühren beim Verkauf von ETFs Sie können auch eine bestimmte Kurshöhe bestimmen, zu der Anteile automatisch verkauft (oder auch gekauft) werden sollen. Das wird auch "Limit-Order" genannt. Beim Verkauf gibt das Limit den Mindestpreis an, zu welchem Sie bereit wären, zu verkaufen. Beispiel: Ein ETF-Anteil steht bei 95 Euro, Ihr Verkaufslimit setzen Sie aber auf 100 Euro. Die Order würde erst dann ausgeführt, wenn der Kurs die 100 erreicht hat. Die Limit-Order ist vor allem in volatilen Märkten sinnvoll. Nach Eingabe der Verkaufsorder muss der Broker in einer Übersicht noch einmal darstellen, was der Verkauf insgesamt kostet. Die Ordergebühr hängt vom Depotanbieter ab. Manche verlangen eine feste Gebühr je Order – typischerweise liegen diese bei 1 oder 2 Euro – andere richten die Gebührhöhe nach der Investitionssumme. Wenn Sie bei einer Bank oder einem Broker sind, der hohe Gebühren verlangt, kann es sich lohnen, vor dem Verkauf die ETF-Anteile zu einem anderen Depotanbieter zu übertragen . Weitere Details zu den Gebühren beim Verkauf lesen Sie in Folge 18 der Ratgeberserie. Nach dem Verkauf müssen Sie Steuern zahlen Wenn Sie einen ETF oder Anteile davon mit Gewinn verkaufen, müssen darauf Steuern gezahlt werden. Die Kapitalertragsteuer (oder Abgeltungsteuer) beträgt in Deutschland pauschal 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag . Allerdings gibt es pro Sparer einen Freibetrag von 1.000 Euro pro Jahr; bis zu dieser Grenze fallen keine Steuern an. Diesen Freibetrag kann und sollte man beim Broker oder der Bank als Freistellungsauftrag hinterlegen. Dann werden automatisch erst Steuern abgeführt, wenn der Freibetrag überschritten wurde. Während der Ansparphase wird die Kapitalertragsteuer auf die sogenannte Vorabpauschale gezahlt. Einmal im Jahr setzt das Finanzamt einen fiktiven Betrag an, der sich an die Kursbewegungen des Fonds im vergangenen Jahr richtet, und fordert auf diese fiktiven Erträge eine Steuer. Damit wird sichergestellt, dass Anleger auch dann Steuern zahlen, wenn sie kein Geld aus dem Fonds nehmen. Verkauft man einen ETF, werden diese Kursgewinne real. Dann verrechnet das Finanzamt die geleisteten Steuern auf die Vorabpauschale mit der fälligen Kapitalertragsteuer, damit kein Anleger doppelt zahlen muss. Das passiert alles automatisch. Wie Sie Steuern gut optimieren und das meiste aus Ihrem Gewinn holen, lesen Sie in Folge 16 der Ratgeberserie . Fazit: Verkaufen ist einfach, aber nicht trivial Ist der Verkauf ausgeführt, landet das Geld abzüglich der Gebühren auf dem Verrechnungskonto. Von dort aus können Sie es dann zum Beispiel auf Ihr Girokonto überweisen und nutzen. Vieles gibt es beim Verkauf also nicht zu beachten – da aber jede Order mit Gebühren und/oder Steuern versehen werden kann, ist es keine ganz triviale Sache. Man sollte nur dann verkaufen, wenn es wirklich notwendig ist, um nicht unnötige Verluste zu machen. Das unterscheidet das Anlegen vom Sparen auf einem Tagesgeldkonto .

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