Höpfingen: Wohncontainer bleiben ungenutzt
Höpfingen. (adb) "Wir haben unsere Hausaufgaben erledigt!" Mit dieser Aussage eröffnete Bürgermeister Adalbert Hauck in der Sitzung des Höpfinger Gemeinderats am Montag den Tagesordnungspunkt "Verschiedenes". Er verkündete, dass die Gemeinde 2018 im Zuge der kommunalen Anschlussunterbringung von Flüchtlingen keine Personen mehr aufzunehmen habe - nachdem im Mai noch drei Personen zugewiesen wurden, sank die Zahl im Juni auf null.
Doch was wird nun aus den im Mantelsgraben unterhalb des Schneeweis-Areals stehenden mobilen Wohneinheiten? Gemeinderat Jürgen Kuhn erkundigte sich diesbezüglich nach einer Neubelegung oder Fremdnutzung, was der Bürgermeister eindeutig beantwortete: "Eine ‚Neueröffnung’ ist in keiner Weise angedacht", informierte das Gemeindeoberhaupt und fügte an, dass die Container "theoretisch von Kommunen mit entsprechendem Bedarf angemietet werden könnten" - schließlich bestehe in Höpfingen nach Eingang der aktuellen Zahlen keine Notwendigkeit mehr, Wohnraum für Flüchtlinge bereitzustellen.
Auf Rückfrage von Gemeinderat Martin Sauer bezifferte Hauck die Anzahl der aktuell vor Ort lebenden Asylbewerber mit "zwischen 50 und 60 Personen"; diese jedoch seien "lediglich in Höpfingen gemeldet und nicht fortlaufend hier".