Wien: ÖGB: Anteil der vermögensbezogenen Steuern auf Tiefststand
Angesichts der schwierigen Budgetsituation drängt der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) einmal mehr auf die Einführung von Vermögens- und Erbschaftssteuern. Die Einnahmen aus vermögensbezogenen Steuern seien so niedrig wie noch nie, argumentiert der ÖGB unter Berufung auf OECD-Daten. 2024 machten vermögensbezogene Steuern demnach nur 0,98 Prozent der gesamten Einnahmen aus Steuern und Abgaben aus. Innerhalb der OECD-Staaten liegt Österreich damit am viertletzten Platz.