Italien schützt seine Antifas, Deutschland lässt Maja T. in Ungarn hungern
Er verstehe das Anliegen der Antifa ja schon grundsätzlich – aber all die Vermummten! „Hoffentlich passiert da nichts“, so der Mann hinter dem Rostbratwurststand in Jena. Am Ende des Tages sollten seine Sorgen unbegründet gewesen sein. Zwischen 5.000 und 10.000 Demonstrierende zogen am Samstag durch Jena, jener Stadt, aus der Maja T. stammt, eine non-binäre Antifaschist*in, die derzeit in Ungarn in Haft sitzt, und forderten „Freiheit für alle Antifaschist*innen.“ Auf der Demonstration wurden Bengalos und Rauchtöpfe gezündet, es blieb jedoch friedlich. Auch zu Verhaftungen kam es nicht.
Ein bundesweites Bündnis von antifaschistischen Gruppen hatte nach Jena aufgerufen, da Maja T. sich seit dem 5. Juni im unbefristeten Hungerstr
Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.