Die DBB-Damen haben bei der FIBA Women’s EuroBasket 2025 nach dem Auftakterfolg gegen Schweden ihre erste Niederlage kassiert. Im zweiten Spiel der Gruppenphase in Hamburg unterlag das Team von Bundestrainerin Lisa Thomaidis heute dem Gruppenfavoriten Spanien mit 60:79 (16:19, 14:17, 13:18, 17:25). Nach einem spielfreien Tag geht es am kommenden Sonntag, 22. Juni 2025, um 18.00 Uhr mit dem Spiel gegen Großbritannien (Ab 17.30 Uhr live und kostenlos bei MagentaSport) weiter, das heute mit 66:75 gegen Schweden verlor.
-
Viel Tempo
Mit unveränderter Startformation begann Deutschland: Geburtstagskind Alexis Peterson, Leonie Fiebich, Emily Bessoir, Frieda Bühner und Luisa Geiselsöder. Im Publikum erneut Dirk Nowitzki, außerdem u.a. Kamil Novak, Executive Director der FIBA Europe. Nach zwei Minuten führte eine starke Kombi von Fiebich und Geiselsöder zu den umjubelten ersten deutschen Punkten. Spanien kam aber insgesamt besser ins Spiel (2:8, 3.), weil die Anspiele der DBB-Korbjägerinnen noch nicht präzise genug waren und Spanien konsequent den deutschen Korb attackierte. Deutschland fand dann in die Partie, kam durch Bühner und Bessoir zum Ausgleich (10:10, 5.) und Peterson besorgte die 12:10-Führung. Es ging mit viel Tempo rauf und runter, beide Teams suchten aber noch nach einem offensiven Rhythmus. Spanien legte einen 9:0-Lauf hin, bei Deutschland drehten sich einige Würfe aus dem spanischen Korb (12:19, 9.). Bessoir brach den Bann mit ihrem zweiten Dreier und nach zehn Minuten war Deutschland in Reichweite (16:19).
Physisch
Spanien wirkte etwas abgezockter und hatte bis zu diesem Zeitpunkt die 50/50-Situationen mehrheitlich für sich entschieden (16:23, 12.). Bei einigen Situationen der Deutschen blieb die Pfeife der Unparteiischen allerdings auch stumm. Es ging sehr physisch zu, die Grenzen des Erlaubten wurden ausgetestet (18:27, 14.). Der Dreier von Geiselsöder machte Mut und die jetzt starke Bühner setzte sich zum 23:27 durch (16.). Die Arena war voll da, Spanien nahm eine Auszeit. Mit der Defense konnte Thomaidis weitgehend zufrieden sein, offensiv blieb bis dahin Luft nach oben (23:32, 17.). Bühners Distanztreffer war ein Lichtblick und Geiselsöder legte nach (28:34, 19.). Nach 20 Minuten war noch ganz viel Feuer in der Partie (30:36).
Fotos: DBB/Camera 4