Georg-Büchner-Preis für Ursula Krechel: Ungemütlicher Freigeist mit festem Kompass
Kaum eine andere Persönlichkeit wäre in diesen Tagen passender für den Georg-Büchner-Preis gewesen als Ursula Krechel. Nicht nur weil sie sich mit jedem ihrer Bücher neu erfindet und als eine Stilikone in Sachen Spracharbeit bezeichnet werden kann. Auch nicht allein, weil sich ihre Werke am Nerv der Zeit bewegen, was durchaus auch für andere Romanciers zuträfe. Fasst man aber diese Eigenschaften zusammen, ergibt sich das Bild einer großen Schriftstellerin, einer Ästhetin und Gesellschaftschronistin.
Feministische Rebellion. Eine Lateinlehrerin hat die Story erfunden
Tatsächlich kann man den überzeitlichen Blick der 1947 in Trier geborenen Autorin kaum hoch genug bewerten. So spannt sie in ihrem letzten Roman Sehr geehrte Frau Ministerin
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