Selbstzweifel: Wie wir lernen, Kritik nicht zu nah an uns heranzulassen
Donnerstagvormittag, Redaktionskonferenz. Die Luft ist trocken vom Kaffee und der Spannung, die sich in jedem Nicken, jedem Seitenblick verdichtet. Blattkritik. Eine Kollegin hebt die Stimme, spricht über einen Artikel, der „sprachlich noch etwas unsauber“ gewesen sei. Darf ich das persönlich nehmen?
Ein kurzer Moment, und schon beginnt das Kopfkino: Habe ich etwas übersehen? Bin ich nicht mehr gut genug? Während andere längst zum nächsten Thema übergehen, tobt innerlich ein Sturm. Zumindest bei manchen Menschen, und nicht nur in Redaktionen. Ein Kommentar im Meeting, ein missverständlicher Blick, ein seltsamer Smiley am Ende einer WhatsApp-Nachricht – warum sind manche Menschen so schnell verunsichert?
Psychologin und Coachin Yesim D
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