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Abzocke: Whatsapp-Abzocke: So funktioniert die Gruppen-Masche

Stern 

Mit einer neuen Masche versuchen Betrüger auf Whatsapp, Opfer in die Falle zu locken. Dafür setzen sie gleich auf eine ganze Reihe von psychologischen Tricks.

Die Einladung kommt aus dem Nichts. "Du wurdest zu einer Gruppe hinzugefügt", meldet Whatsapp den unbedarften Nutzern. Die anderen Nummern sind selten im Telefonbuch gespeichert, in der Gruppe fragen sich die Nutzer häufig, ob man sich kennt. Dann kommt ein Angebot, das zunächst verlockend klingt: Mit einzelnen Likes bei Instagram oder dem Abonnement eines Youtube-Kanals soll man in der Gruppe Geld verdienen können. Doch dahinter steckt — natürlich – eine Abzockmasche.

Die ist geschickter aufgezogen, als man es in der Regel gewohnt ist, wie das Portal "Mimikama" berichtet. Die Hürde ist niedrig – was schadet schließlich ein Screenshot von einem Like? Zudem berichten in den Gruppen oft andere Nutzer, dass sie über einen Telegram-Kanal tatsächlich Geld bekommen hätten. Das Ergebnis ist am Ende trotzdem immer dasselbe: Wer in die Falle tappt, wird um die Ersparnisse erleichtert.

So funktioniert die Whatsapp-Masche

Die Grundidee ist zunächst einfach: Über Whatsapp wird der erste Kontakt hergestellt, ein Versprechen etwa auf attraktive Nebeneinnahmen gegeben. Am Ende dient die App aber vor allem dazu, die Opfer in einen Telegram-Kanal zu locken, in dem sich noch mehr Menschen tummeln. Viele der Nutzer schwärmen dort von den Einnahmen, posten Screenshots. Tatsächlich scheinen die Betrüger bei einzelnen Nutzern kleinere Beträge auszuzahlen, teils fünf bis zehn Euro. Bei vielen anderen Chatteilnehmern scheint es sich aber um Bots zu handeln. Das Ziel ist, bei möglichen Opfern Vertrauen aufzubauen: Hier könnte sich wirklich Geld machen lassen.

Sind die Nutzer eingelullt, kommt der nächste Schritt. Mit Aussicht auf noch höhere Gewinne wird eine Art Investment verlangt. Auch vermeintliche Tipps zur Geldanlage sind beliebt. Dazu werden die Opfer auf professionell wirkende Plattformen geleitet, bei denen es sich aber um Fakeseiten handelt. "Da werden dann vermeintliche Kurse und Gewinne angezeigt, die aber gar nicht existieren. Und dann werden die Verbraucher angeregt, höhere Summen zu investieren", erläutert Ralph Kummer vom Verbraucherzentrale Bundesverband dem ZDF. "Am Ende ist das Geld weg."

Die psychologischen Tricks der Betrüger

Die Betrüger setzen gezielt auf Manipulationsmethoden, um ihre Opfer zur Zahlung zu bringen. Die Gruppendynamik im Whatsapp-Chat und später im Telegram-Kanal soll Vertrauen aufbauen: Schau, hier haben andere bereits erfolgreich mitgemacht. Das senkt die Abwehrbereitschaft. Dass teils tatsächlich Beträge ausgezahlt werden, senkt das Misstrauen noch weiter. Warum sollten Betrüger einem schließlich Geld geben? Hinzu kommt ein ständiger zeitlicher Druck: Alle Tipps und Angebote gelten nur kurze Zeit, die Opfer sollen keine Zeit für Zweifel haben und sich stattdessen davor fürchten, gerade vielleicht eine große Chance zu verpassen.

Zudem machen sich die Betrüger die Unwissenheit vieler Menschen zunutze. Dass man Likes kaufen kann, haben viele Nutzer schon mal gehört. Wie das im Detail läuft, wissen aber die wenigsten – und ahnen deshalb vermutlich nicht, dass ein einzelner Like für fünf Euro finanziell doch wenig Sinn ergeben würde.

Auch wenn viele Leser nun den Kopf schütteln werden, wie man auf so etwas hereinfallen könne: Die Maschen sind leider erfolgreicher, als man glauben möchte. Ein 53-Jähriger aus Mainz ließ sich nach Angaben der Polizei etwa in einer Whatsapp-Gruppe zu einem vermeintlichen Aktieninvestment überreden, zahlte dann einmal 50.000 und später noch einmal 100.000 Euro. Erst nachdem eine letzte Zahlung fehlgeschlagen war, schöpfte er Verdacht und wandte sich an die Behörden.

So verhalten Sie sich richtig

Sollten Sie in eine der Gruppen eingeladen werden, gibt es eigentlich nur ein korrektes Vorgehen: Melden Sie den Gruppen-Administrator, sperren Sie die Nummer und verlassen Sie die Gruppe danach sofort. Jedes Interagieren erhöht nur die Gefahr, in weitere Maschen hineingezogen zu werden.

Quellen: Mimikama, ZDF, Polizeipräsidium Mainz

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