Добавить новость
World News
Новости сегодня

Новости от TheMoneytizer

Nachlassverzeichnis zu spät erstellt? Zwangsgeld droht

Schulden Erben Pflichtteilsberechtigten eine Vermögensaufstellung eines Verstorbenen, sollten sie das nicht auf die lange Bank schieben. Kommt es zu Verzögerungen, drohen empfindliche Zwangsgelder. Wer eng mit einem Verstorbenen verwandt war, dem kann von dessen Nachlass ein Pflichtteil zustehen - und zwar selbst dann, wenn das Testament eigentlich andere Erben vorsieht. Die Höhe des Pflichtteils hängt immer vom Wert des Nachlasses und vom Verwandtschaftsgrad ab: Je näher sich Pflichtteilsberechtigter und Verstorbener standen, desto größer fällt der Pflichtteil aus. Um den Anspruch also zuverlässig ermitteln zu können, benötigen Pflichtteilsberechtigte Auskünfte über das Vermögen des Verstorbenen. Dafür können sie ein sogenanntes Nachlassverzeichnis von den Erben einfordern. Kommen diese ihrer Pflicht nicht oder nicht rechtzeitig nach, kann ein Gericht Zwangsmaßnahmen anordnen. Aber was ist, wenn die Erben an einer Verzögerung gar nicht schuld sind, sie vielmehr von anderen zu verantworten ist? Auf eine entsprechende Entscheidung des Oberlandesgerichts Brandenburg (Az. 3 W 21/25 ) weist die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins hin. Bis zu 25.000 Euro Zwangsgeld möglich In dem konkreten Fall hatte der Erbe auf Wunsch des Pflichtteilsberechtigten einen Notar mit der Erstellung eines Nachlassverzeichnisses beauftragt. Als dieser das Verzeichnis nicht in angemessener Zeit fertigstellte, verhängte ein Gericht auf Antrag des Pflichtteilsberechtigten ein Zwangsgeld gegen den Erben. Dieser wehrte sich erfolglos dagegen. Das Oberlandesgericht bestätigte die Festsetzung des Zwangsgelds. Selbst wenn der Erbe das Nachlassverzeichnis nicht selbst erstellt, sei er trotzdem dafür verantwortlich, alles in seiner Macht Stehende zu unternehmen, die geschuldete Leistung zeitnah beizubringen. In diesem Fall hätte er dem Notar gegenüber die Bearbeitung intensiver einfordern müssen - inklusive Ausschöpfung rechtlicher Mittel. Weil der Erbe dem Notar aber weder eine angemessene Frist zur Fertigstellung des Verzeichnisses gesetzt noch ihm eine sogenannte Untätigkeitsbeschwerde angedroht hat, konnte das Gericht keine intensive Bemühung feststellen. Es sah die Festsetzung des Zwangsgelds daher als gerechtfertigt an. Gut zu wissen: Dieses kann bei bis zu 25.000 Euro liegen.

Читайте на сайте


Smi24.net — ежеминутные новости с ежедневным архивом. Только у нас — все главные новости дня без политической цензуры. Абсолютно все точки зрения, трезвая аналитика, цивилизованные споры и обсуждения без взаимных обвинений и оскорблений. Помните, что не у всех точка зрения совпадает с Вашей. Уважайте мнение других, даже если Вы отстаиваете свой взгляд и свою позицию. Мы не навязываем Вам своё видение, мы даём Вам срез событий дня без цензуры и без купюр. Новости, какие они есть —онлайн с поминутным архивом по всем городам и регионам России, Украины, Белоруссии и Абхазии. Smi24.net — живые новости в живом эфире! Быстрый поиск от Smi24.net — это не только возможность первым узнать, но и преимущество сообщить срочные новости мгновенно на любом языке мира и быть услышанным тут же. В любую минуту Вы можете добавить свою новость - здесь.




Новости от наших партнёров в Вашем городе

Ria.city
Музыкальные новости
Новости России
Экология в России и мире
Спорт в России и мире
Moscow.media






Топ новостей на этот час

Rss.plus





СМИ24.net — правдивые новости, непрерывно 24/7 на русском языке с ежеминутным обновлением *