Wer sieht hin? Das macht der menschengemachte Hunger mit den Kindern in Gaza
Mohammeds ausgemergelte Ärmchen ragen aus einem Strampler mit einem grinsenden Emoji-Gesicht und dem Slogan „Smiley Boy“ heraus, was in einem Krankenhaus in Gaza wie ein grausamer Witz wirkt. Der kleine Junge verbringt einen Großteil des Tages damit, vor Hunger zu weinen oder an seinen eigenen abgemagerten Fingern zu knabbern. Mit sieben Monaten wiegt er kaum vier Kilo und ist schon zum zweiten Mal in Behandlung. Sein Gesicht ist eingefallen, seine Arme und Beine bestehen kaum mehr als aus Knochen, die von schlaffer Haut bedeckt sind, und seine Rippen stehen schmerzhaft aus der Brust hervor.
„Meine größte Angst ist jetzt, dass ich meinen Enkel an die Unterernährung verliere“, sagte seine Großmutter Faiza Abdul Rahman, der selbst stä
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