Israel will ein in religiöse Kleinstaaten zerfallenes Syrien beherrschen
Es will Übergangsräsident Ahmed al-Scharaa nicht gelingen, Pogrome gegen religiöse Minderheiten zu unterbinden. Das hängt auch mit seiner Hausmacht zusammen. Sie besteht vorwiegend aus Anhängern eines fanatisierten sunnitischen Islam, der sich dazu berufen fühlt, Alawiten, Christen und nun auch Drusen zu verfolgen. Diese Kontingente bestehen nicht nur aus Syrern, die ihren Geltungsanspruch aus dem Status einer religiösen Mehrheit ableiten, sondern auch aus Zehntausenden von Dschihadisten der gesamten islamischen Welt, darunter viele Uiguren. Sie sehen in Syrien ihr neues Domizil und betrachten das Verdrängen „Falschgläubiger“ als Kriegsziel. Die zuletzt zwischen Drusen und sunnitischen Beduinen im südsyrischen Suwaida ausgebroch
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