Porträt | Iranische Künstlerin Simin Jalilian: Scharfschützen und Markus Söder im Weihnachtspulli
Für ihre Abschlussarbeit malte sie ein Bild mit dem Titel Flüchtlinge. Es zeigt Menschen, die auf einem Boot stehen und Menschen, die an Land sind. Das Bein eines Mannes reicht vom Land zum Boot, ein Kind wird überreicht oder gezogen. Die Bewegungsrichtung ist offen, zwischen Land und Boot ist das Meer, darüber der Himmel, der von der Sonne gefärbt ist. Das Kind bildet ein Zentrum voller Fragen. Wohin, woher? Warum? Wie geht es weiter? Was ist dieses Leben? Ist es überhaupt ein Leben? Darf es ein solches sein? Was ist das Stück zwischen Land und Boot? Und wem gehört es?
„Ich wollte nicht zeigen, ob sie vom Boot oder auf das Boot gehen, sondern dieses Dazwischen zeigen“, sagt die Malerin Simin Jalilian. Denn in diesem Zustand fühle sie
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