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"Kanu des Manitu": Ist der Humor noch zeitgemäß?

Der Kinostart von "Das Kanu des Manitu" wurde sowohl freudig erwartet als auch kritisch betrachtet. Wie fällt das Urteil der Presse aus? Nach seiner Uraufführung am 12. August ist "Das Kanu des Manitu" am Donnerstag in den Kinos angelaufen. Michael Bully Herbig tritt erneut in einer Doppelrolle als Apachen-Häuptling Abahachi und dessen schwuler Zwillingsbruder Winnetouch auf. Damit hatte er in "Der Schuh des Manitu", der ersten Western-Parodie, 2001 einen großen Erfolg gefeiert. Sein Film lockte Millionen Zuschauer in die Kinos – wurde im Nachgang jedoch auch scharf kritisiert: So wurden ihm homophober und sexistischer Humor, stereotype Darstellungen und kulturelle Aneignung vorgeworfen. Wie fällt 24 Jahre später nun die Kritik zu "Das Kanu des Manitu" aus? Laut dem Magazin "Queer" sei auch die Fortsetzung "voller Klischees und Entgleisungen". Kritisiert wird etwa, dass homoerotische Untertöne als Witz eingesetzt werden. Der schwule Winnetouch trete zwar als kompetente und emanzipierte Figur in Erscheinung, "die klischeehafte, rosarote Inszenierung des Charakters hat sich ansonsten nicht wirklich verändert". Auch zeige der Film, dass "behindertenfeindliche und rassistische 'Witze'" immer noch in Mode seien. "Das Kanu des Manitu": Diese Schauspielerin ist nicht dabei "Das war mein letzter Kinofilm": Sky du Mont beendet seine Schauspielkarriere "Damit sich keine*r schlecht fühlen muss" Das größte Problem des Films liege aber "in seiner skurrilen Auseinandersetzung mit der deutschen Faszination mit Native Americans". So ist die Hauptfigur Abahachi etwa enttäuscht darüber, kein echter Apache zu sein. Im Film werde ihm jedoch gesagt, dass nicht die tatsächliche Abstammung zählt, "sondern wer sich im Herzen als Apache fühlt". Der "Queer"-Kritik zufolge weise der Film so die Vorwürfe von kultureller Aneignung und der Romantisierung kolonialer Projektionen einfach von sich. "So wird sich auch direkt selbst die Absolution erteilt, im Jahr 2025 noch einen solchen Film herauszubringen, in dem ein weißer Mann mit schlechter Perücke im Lederkostüm über die Leinwand springt", heißt es in der Kritik. "Hat etwas Beruhigendes" In einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" schneidet der Film deutlich besser ab. Man sehe "den alten Leinwandhelden von vor 25 Jahren zu, wie sie es genau so machen wie damals". Das habe "etwas Beruhigendes". Die Geschichte schaffe es, "zwischen allen Blödeleien immer auch hinreichend spannend und an einer Stelle sogar emotional zu werden". Die eher gegensätzlichen Kritiken der beiden Medien scheinen eine Einschätzung der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) zu bekräftigen: "Die Patrouillen aus beiden Lagern des Political-Correctness-Kriegs werden aus dem Film vermutlich übel gelaunt herauskommen." "Denkbar stereotyphaft" So sei die Figur des Winnetouch etwa noch immer "in Körpersprache wie Sprachmelodie denkbar stereotyphaft", trete inzwischen aber im Vergleich zum ersten Teil stark und autonom auf. Es zeige sich heute zudem ein "in wichtigen Details variierter Umgang" mit Minderheiten: Die Frauenquote habe sich verdoppelt. Zudem würden Frauen nicht mehr als schöne Saloon-Sängerinnen auftreten, sondern als Bandenbosse. Auch die Apachen würden nicht wie im ersten Film als "eine trottelige Gruppe von heruntergekommenen Gestalten" dargestellt, sondern als "Stamm von edlen Ureinwohnern", besetzt mit Native Americans. Um Kritik der kulturellen Aneignung entgegenzuwirken, greife Herbig laut "FAZ" auf einen Findel-Kniff zurück: Abahachi sei zu einer "von den Apachen adoptierten Halbwaise halbdeutscher Herkunft geworden". "Das Kanu des Manitu" setze wie im Vorgänger auch auf popkulturelle Referenzen. "Wer gern an niedrigschwelligen Filmzitatschnitzeljagden teilnimmt, kommt auch jetzt wieder auf seine Kosten", lautet das Fazit der Zeitung. "Humorrichtung hat sich entwickelt" Und was sagen die "Kanu des Manitu"-Autoren selbst? Michael Bully Herbig schrieb den Film gemeinsam mit Christian Tramitz , der in dem Film als Ranger zu sehen ist, und Rick Kavanian , der den Griechen Dimitri verkörpert. "Auch unsere Humorrichtungen haben sich entwickelt. Wir sind auch nicht mehr auf dem Stand von vor 25 Jahren", erklärte Tramitz am Mittwoch auf einer Pressekonferenz zum neuen Kinofilm, bei der auch t-online anwesend war. Man sei sich darüber bewusst gewesen, dass einiges, das damals witzig war, heute anders bewertet werde. In einem geschützten Rahmen hätten sie zunächst alle Witze zugelassen. Kavanian erinnerte sich: "Manchmal habe ich einen Gag gemacht, die beiden angeguckt und direkt gemerkt: Okay, vielleicht gehe ich erst noch mal einen Kaffee holen." Grundsätzlich habe das Trio geschaut, ob ein Scherz der Szene diene oder eben nicht.

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