Nach langen Spekulationen steht der Zeitplan für das Treffen zwischen Trump und Putin in Alaska fest. Beide Seiten machen jedoch widersprüchliche Angaben zum genauen Ablauf. Lange war darüber spekuliert worden, ob – und wenn ja, wann – es zu einem direkten Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin kommen würde. Nun ist es so weit. Am Freitag treffen der russische und der US-amerikanische Präsident in Alaska aufeinander. Dem Weißen Haus zufolge findet das Treffen auf der Militärbasis Elmendorf-Richardson nördlich von Anchorage, der größten Stadt des Bundesstaats Alaskas, statt. Beginnen soll es um 11 Uhr Ortszeit (21 Uhr MESZ). Doch hier gibt es Widersprüche, denn laut russischen Angaben soll das Treffen erst eine halbe Stunde später beginnen, also um 11.30 Uhr Ortszeit (21.30 Uhr MESZ). Experte zum Trump-Putin-Treffen: "Putin kann es sich nicht mehr leisten" Russisch-Amerika: Mit Alaska beging Russland einen gewaltigen Fehler Wie das US-Präsidialamt weiter mitteilte, wird Trump das Weiße Haus am Freitag um 6.45 Uhr EDT (12.45 Uhr MESZ) verlassen, um ins mehr als 5.400 Kilometer entfernte Anchorage zu fliegen. Noch für denselben Tag gegen 17.45 Uhr Alaska-Zeit (3.45 Uhr MESZ) ist der Rückflug nach Washington , D.C., geplant. Seine Rückkehr ins Weiße Haus ist für den frühen Samstagmorgen (Ortszeit) geplant. Unklarheit über gemeinsame Pressekonferenz Trump hatte zuvor erklärt, er sei nicht sicher, ob es nach dem Treffen eine gemeinsame Pressekonferenz mit Putin geben werde. Er selbst werde auf jeden Fall anschließend vor Journalisten sprechen, sagte er dem Sender Fox News. Von russischer Seite hieß es, dass es am Ende des Gipfels eine gemeinsame Pressekonferenz geben solle. Vor dem Treffen hatte Donald Trump sich kritisch zu den Aussichten geäußert, dass es bei dem Treffen zu einem Ergebnis kommen könnte. Im Nachrichtensender Fox News räumt er ein, dass das Treffen mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent ergebnislos enden könnte. Zugleich bekräftigte Trump, dass er das erste Gespräch in Alaska am Freitag vor allem als Vorbereitung für ein zweites Treffen betrachte. "Das zweite Treffen wird sehr, sehr wichtig sein – denn das wird das Treffen sein, bei dem sie einen Deal machen", sagte er.