Marco Wanda: „Sobald man lebensbejahende Grenzen überschreitet, muss man aufhören“
Für einen Rockstar wirkt er fast schon ein wenig unscheinbar. Die beiden Abende vor dem Gespräch hat sich Marco Wanda auf der Bühne wieder einmal völlig verausgabt – die Konzerte der österreichischen Rock’n’Roll-Band sind legendär.
Anders als der Musiker trägt der Schriftsteller eine literatengemäß runde Brille. Bei Cappuccino, Virgin Colada und haufenweise Zigaretten (circa jede vierte ist eine E-Zigarette) erzählt er von der bewegten Geschichte seiner Band, die zu seinem Lebensprojekt wurde – und nun zum Gegenstand seines literarischen Debüts.
Im Vergleich zu seiner wilden Vergangenheit wirkt Wanda regelrecht aufgeräumt. Nicht nur das alte Mobiltelefon, das vor ihm liegt – ohne Touch und Internet, wie
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