Grand Swiss: Matthias Blübaum überrascht sich selbst. "Das Selbstbewusstsein steigt mit den Erfolgen."
Ruhetag beim Grand Swiss. „Der ist hier bei vielen Spielern sehr willkommen“, sagt der Lübecker Großmeister Rasmus Svane: „Es ist ein extrem langes und super anstrengendes Turnier.“ Einzelne Partien knackten sogar schon die Acht-Stunden-Grenze. Stress pur an einer bemerkenswert schönen Stätte, überall wird noch die Rolle des wohlhabenden Samarkands an der einstigen Seidenstraße deutlich – es gibt wahrlich viel zu sehen und zu erkunden an diesem Ruhetag des spektakulär besetzten FIDE-Turniers mit seinem Staraufgebot an Großmeistern. Und für einen Deutschen läuft es bisher besonders gut. „Ein wirklich starker Auftritt bisher“, lobt Bundestrainer GM Jan Gustafsson seine deutsche Nummer zwei. GM Matthias Blübaum ist noch ungeschlagen, steht nach sechs Partien bei 4,5 Punkten - Platz vier. „Ich bin sehr motiviert hierhergereist“, sagt Blübaum, „und natürlich steigt auch das Selbstbewusstsein immer mehr, wenn man viele erfolgreiche Partien hat.“ Zwischendurch gelangen ihm sogar drei Siege in Folge.