Ein mögliches DFB-Comeback von Manuel Neuer bleibt Thema, denn Aussagen seines Beraters erregen Aufsehen. Nun äußert sich der Keeper selbst. Manuel Neuer hat auf die Spekulationen über eine Rückkehr ins Tor der deutschen Nationalmannschaft reagiert. "Erstmal wurde ich ja nicht gefragt", sagte der Weltmeister von 2014 bei einem Meister-Empfang des FC Bayern bei Ministerpräsident Markus Söder . Sein Rücktritt aus dem DFB-Team im vergangenen Jahr sei eine "bewusste Entscheidung" gewesen. "Dementsprechend steht das gar nicht im Raum für mich. Ich konzentriere mich auf den Verein, auf Bayern München , da haben wir genug zu holen", so Neuer weiter. "Mache ein Fass auf": Berater öffnet Tür für Neuer-Comeback bei WM "Meilenweit entfernt": Toni Kroos legt nach DFB-Auftritt Finger in die Wunde Zuvor hatte Neuers Berater Thomas Kroth Spekulationen angeheizt. "Er ist topfit, bringt absolut seine Leistung. Wenn Julian Nagelsmann auf der Position ein Problem sieht, Manuel gesund ist und gefragt würde – dann wird Manu sicher nicht Nein sagen", sagte Kroth der "Frankfurter Rundschau". Auf die Frage, ob der Kapitän des FC Bayern München mit dann 40 Jahren noch gut genug für die WM im kommenden Jahr in den USA, Kanada und Mexiko sei, sagte er: "Wenn ich da jetzt eine klare Antwort gebe, mache ich ein Fass auf." Neuer hatte seine Nationalmannschaftskarriere im vergangenen Jahr nach der Heim-EM eigentlich beendet. Sein Nachfolger, Barça-Keeper Marc-André ter Stegen , fällt nach einer Rückenoperation monatelang aus. Beim FC Barcelona droht ihm nach Jahren als Stammtorhüter nur die Reservistenrolle. Ein Wechsel und die dringend benötigte Spielpraxis dürfte frühestens im Januar möglich sein. Immer wieder gibt es deswegen Diskussionen über ein mögliches Comeback von Neuer. Befeuert werden diese aktuell auch wieder von Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß . "Bei einer Weltmeisterschaft müssen die Besten spielen. Und Manuel ist der Beste. Deswegen muss er da spielen, wenn er gesund ist", sagte Hoeneß in München. "Denke nicht darüber nach" Neuer selbst habe eine schöne Zeit im DFB-Trikot seit 2009 gehabt, dabei viel bekommen und vielleicht auch etwas zurückgegeben, ergänzte er und schloss: "Ich denke aktuell überhaupt nicht darüber nach, ob und wie das sein könnte, dass Manuel Neuer nochmal zurückkehrt zur Nationalmannschaft." Für die sechs Qualifikationsspiele bis November hat Bundestrainer Julian Nagelsmann Oliver Baumann von der TSG 1899 Hoffenheim zur Nummer eins ernannt. Der 35-Jährige hatte ter Stegen auch schon nach dessen Knieoperation vertreten, durch die er insgesamt sechs Länderspiele in der Nations League verpasst hatte.