Lange war unklar, wo Fábio Vieira in dieser Saison auflaufen würde. Kurz vor Transferschluss wurde es der HSV – dabei hatte der Portugiese zuvor ganz andere Pläne. Wenige Tage vor Ende der Wechselfrist war Fábio Vieira beim Hamburger SV noch kein Thema. Der Offensivspieler vom FC Arsenal führte Gespräche mit anderen Klubs, stand frühzeitig beim VfB Stuttgart auf dem Zettel, wo man nach dem Abgang von Enzo Millot (al-Ahli) Ersatz suchte, doch der Bundesligist entschied sich letztlich für Bilal El Khannouss von Leicester City . Erst spät im August führte dann die Spur zum Bundesliga-Aufsteiger aus dem Norden. Zuvor wurde der 25-Jährige offenbar auch beim FC Bayern von seinen Beratern ins Spiel gebracht. Nachdem sich Jamal Musiala im Sommer bei der Klub-WM gegen Paris Saint-Germain das Wadenbein gebrochen hatte, stellte sich die Frage nach einem Ersatz für den Spielmacher. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, bot die Agentur Gestifute daraufhin Vieira ebenso wie Marco Asensio (Fenerbahçe) an. Während das Interesse am früheren Real-Madrid-Spieler Asensio aufgrund seiner Erfahrung zunächst demnach größer war, scheiterte ein Transfer letztlich am Gehalt des Spaniers. Die Verhandlungen mit Vieira nahmen hingegen nie konkrete Formen an. So kam es erst Ende August zur Wende. Kurz vor dem Ablauf der Transferperiode wurde der HSV aktiv. Am 1. September, dem letzten Transfertag, wurde der Wechsel auf Leihbasis schließlich vollzogen.