Erziehung zur Übergriffigkeit: „Nein“ heißt „Ja“, wenn man den Serien der 2000er glaubt
In letzter Zeit schaue ich vor allem Serien aus den 2000er-Jahren. Dr. House, The Office, Gilmore Girls, so was. Dabei ist mir etwas aufgefallen, das mich über meine eigene Sozialisierung nachdenken ließ. Zwei Beispiele:
In der dritten Staffel von Dr. House haben die beiden Assistenzärzte Cameron und Chase ein kurzes sexuelles Verhältnis. Als Chase mehr will, beendet Cameron die Angelegenheit. In den kommenden Folgen erinnert Chase jedoch Cameron jeden Dienstag daran, dass er sie mag und sich eine Beziehung mit ihr wünscht. Sie lehnt immer wieder ab, die Situation ist ihr sichtlich unangenehm, doch Chase lässt sich nicht beirren. Am Ende der dritten Staffel steht Cameron vor Chases Tür – die beiden kommen zusammen.
In der fünften Staffel von Gilm
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