Die Behörden suchen nach dem Schützen, der Charlie Kirk umgebracht haben soll. Das ist bisher zu dem mutmaßlichen Attentäter bekannt. Nach der Ermordung des rechtspopulistischen US-Aktivisten Charlie Kirk sind die Behörden noch immer auf der Suche nach dem Täter. Zwar wurden mittlerweile Fahndungsfotos des Verdächtigen in der Nähe des Tatorts veröffentlicht – ebenso wie Videos, die ihn auf der Flucht zeigen. Allerdings ist unklar, wo sich der Mann aktuell aufhält. Inzwischen wurde auch eine Belohnung für weiterführende Hinweise ausgelobt. t-online fasst zusammen, was bisher zum Täter bekannt ist. Da es zu der Identität des mutmaßlichen Täters noch keine Erkenntnisse gibt, stützen sich die bisherigen Erkenntnisse insbesondere auf das Aussehen. Auf den veröffentlichten Fahndungsfotos sind Bilder einer Überwachungskamera zu sehen, die den Mann in einem Treppenhaus zeigen. Mord an Charlie Kirk: Erst vor zwei Tagen wurde er "verhext" Mord an Trump-Aktivist Charlie Kirk: Ein Schuss stürzt das Land ins Chaos Videoaufnahmen zeigen: So bewegte sich der Schütze über den Campus Darauf ist der Verdächtige mit einem schwarzen Langarm-T-Shirt zu sehen, auf dem eine US-Flagge und ein Adler aufgedruckt sind. Zudem trägt er Jeans und eine blaue Kappe, auf der ein weißes Dreieck zu erkennen ist. Auf den Aufnahmen ist auch eine dunkle Sonnenbrille zu sehen. Laut den Ermittlern wurden zudem Fußabdrücke am Tatort gefunden, die auf Turnschuhe der Marke Converse hindeuten. Auch Hand- und Unterarmabdrücke habe man entdeckt. Nach ersten Erkenntnissen ist der mutmaßliche Schütze etwa eine halbe Stunde vor der Tat nahe des Universitätsgeländes gesehen worden, teilten Beamte bei einer Pressekonferenz mit. Mittels Überwachungskameras habe man seinen Weg über das Gelände bis auf das Dach des Losee Centers verfolgen können, von dem aus Kirk erschossen wurde. Das Gebäude liegt rund 130 Meter von der Bühne entfernt, auf der Kirk sprach. Dort kam der mutmaßliche Schütze acht Minuten vor Kirks Redebeginn an. Rund eine halbe Stunde später feuerte er den Schuss ab, der den Redner tötete. Auf Videos ist zu sehen, wie eine Person von dem Dach flüchtet. Eine Überwachungskamera hat zudem aufgezeichnet, wie er auf der Rückseite des Gebäudes vom Dach springt. Zunächst hält er sich an der Kante des Daches fest, bevor er sich ins Gras fallen lässt. An einem Parkplatz vorbei flüchtet er über eine Straße in ein nahegelegenes Waldstück. Dort fanden die Beamten schließlich auch die Waffe: ein Hochleistungs-Repetiergewehr. Aufenthaltsort des mutmaßlichen Täters unklar In der Folge verliert sich die Spur aber offenbar komplett. Die Behörden wissen demnach nicht, ob sich der Verdächtige noch in Utah oder bereits außerhalb des Bundesstaates befindet, erklärte Beau Mason, Commissioner des Utah Department of Public Safety, in einem Interview mit NBC News. Auf eine entsprechende Frage antwortete er: "Wir haben keine Ahnung." Utahs Gouverneur Spencer Cox bat die Öffentlichkeit derweil in einer Pressekonferenz um Mithilfe. Man habe bereits über 7.000 Hinweise erhalten, die Menschen sollten aber weiterhin Fotos oder Videos schicken. "Wir brauchen alle Hilfe, die möglich ist", betonte er. Für Hinweise wurde eine Belohnung von bis zu 100.000 US-Dollar (rund 85.000 Euro) ausgelobt. Es seien bereits fast 200 Personen befragt worden, 20 Behörden seien an der Fahndung beteiligt. Der Republikaner Cox sagte zudem, es gebe bereits Vorbereitungen, um die Todesstrafe beantragen zu können. Charlie Kirk war am Mittwoch bei einer Veranstaltung in der Stadt Orem in Utah erschossen worden. Er sprach dort unter anderem über Waffengesetze und angebliche Attentate von trans Personen. Kirk war Präsident der Studentenbewegung Turning Point USA und galt als wichtiger Unterstützer der MAGA-Bewegung.