Im Gespräch | Ein Auge fürs Detail: Michael Maar über Literatur von Homer bis Hemingway
Michael Maar empfängt in seiner Berliner Altbauwohnung, in einer stillen Seitenstraße des Kurfürstendamms. In jedem Raum (außer der Küche) stehen Bücherregale. Das wäre jetzt eigentlich kein nennenswertes Detail, das Erstaunliche aber: Die Werke sind akribisch geordnet wie in einer kuratierten Buchhandlung – keine doppelten Reihen, keine quer gelegten Bände.
Maar, Jahrgang 1960, ist Literaturkritiker, Stilist, Entdecker – und Sohn von Paul Maar, dem Schöpfer des Sams. Ein berühmter Name, der ihn nie belastet, aber früh in eine Welt aus Geschichten und sprachlicher Präzision geführt hat. Mit seinem neuen Werk Das violette Hündchen widmet er sich einer lebenslangen Obsession: dem Detail in der Literatur. Er port
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