Angelina Jolie zeigt sich tief beunruhigt über die aktuelle Situation der Meinungsfreiheit in den USA. Sie äußert klare Sorge um ihr Land. US-Filmstar Angelina Jolie hat sich äußerst besorgt über die Entwicklung ihres Landes geäußert. "Ich liebe mein Land, aber ich erkenne mein Land im Moment nicht mehr wieder", sagte die Schauspielerin am Sonntagabend beim Filmfestival im spanischen San Sebastián. "Alles, egal wo, was die persönliche Meinungsäußerung und Freiheit einschränkt, egal von wem, halte ich für sehr gefährlich", sagte Jolie. "Das sind sehr, sehr schwere Zeiten, in denen wir alle gerade leben." Ihre Äußerungen reihen sich ein in zunehmende Besorgnis über die Beschränkung der Meinungsfreiheit in den USA unter Präsident Donald Trump . Angelina Jolie: Im Partnerlook mit ihrer Teenie-Tochter Angelina Jolie hatte sich schon mehrmals kritisch über Trump geäußert. Besonders verurteilte sie Trumps Einreiseverbot für Menschen aus mehreren muslimisch geprägten Ländern im Jahr 2017, das sie in einem Essay in der "New York Times" scharf kritisierte. Ihr Vater Jon Voight hingegen gilt als überzeugter Rechtspopulist und langjähriger Unterstützer des amtierenden Präsidenten. Er hat wiederholt öffentlich seine Sympathie für Trump kundgetan und sich in zahlreichen Statements als Trump-Verehrer positioniert. Er sagte, nur Trump könne Amerika retten. Der 86-Jährige steht mit seiner politischen Haltung in deutlichem Gegensatz zu seiner Tochter. Angelina Jolie präsentierte in San Sebastián ihren neuen Film "Couture" der französischen Regisseurin Alice Winocour. Darin spielt die 50-Jährige eine Filmregisseurin, die sich – konfrontiert mit Scheidung und einer schweren Krankheit – durch die Pariser Modewoche kämpft. Dabei beginnt sie eine Romanze mit einem Kollegen, der vom französischen Schauspieler Louis Garrel gespielt wird.