Oliver Pocher besuchte das israelische Grenzgebiet zum Gazastreifen, sammelte Eindrücke und sprach mit Betroffenen. Nun teilt er seine Erfahrungen. Comedian Oliver Pocher war drei Tage lang im israelischen Grenzgebiet zum Gazastreifen unterwegs. Er filmt dort laut "Bild"-Bericht Material für eine Reportage über den Gazakonflikt. "Raketen und Bomben einschlagen zu hören, macht das Leid auf beiden Seiten greifbar – den Auslöser hier zu sehen und die Auswirkungen in Gaza auf der anderen Seite zu hören", sagte Oliver Pocher in dem Kibbuz Nir Oz, während aus dem Gazastreifen Kriegslärm zu hören war. Der 47-Jährige besuchte auch den Ort, an dem die Hamas am 7. Oktober 2023 ein beispielloses Massaker anrichtete und bei einem Musikfestival mehr als 360 Menschen ermordete. Bei dem Angriff wurden einige Opfer nach Gaza verschleppt. So etwa Margalit Moses, die an jenem Tag von Terroristen aus dem Kibbuz Nir Oz entführt und in das Tunnelsystem des Gazastreifens verschleppt worden war. Mit ihr sprach Oliver Pocher: "Eine Frau, die in Ihrem Alter in Geiselhaft der Hamas war, viele Freunde und Verwandte verloren hat und direkt am Ort des Geschehens darüber spricht und ihren Mut und ihre Hoffnung auf Frieden nicht aufgegeben hat, ist einfach sehr bewundernswert und beeindruckend." Der Gaza-Krieg hatte am 7. Oktober vor zwei Jahren mit dem Überfall von Terroristen der Hamas und anderer Gruppierungen auf das israelische Grenzgebiet begonnen. Dabei wurden rund 1.200 Menschen getötet und mehr als 250 weitere als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Auch im Kibbuz Nir Oz töteten die Terroristen Dutzende Menschen und richteten schwere Zerstörungen an. Binnen zwei Jahren wurden dann laut der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde im Gazastreifen mehr als 65.400 Palästinenser getötet, darunter viele Frauen und Kinder. Israel ist wegen seiner harten Kriegsführung international zunehmend isoliert.