Rouven Kasper wird neues Vorstandsmitglied beim deutschen Rekordmeister. Ein Umstand des Wechsels ist ungewöhnlich – doch es gibt eine Erklärung. Die Personalie Rouven Kasper erregt rund um den FC Bayern weiter Aufsehen. Das aktuelle Vorstandsmitglied des VfB Stuttgart wechselt nach München und übernimmt dort die Bereiche Marketing und Vertrieb, komplettiert damit dann auch den Vorstand des deutschen Rekordmeisters, der dann wieder aus drei Personen besteht. Der Wechsel wurde am vergangenen Wochenende in Gesprächen zwischen Bayern-Präsident Herbert Hainer und VfB-Präsident Dietmar Allgaier besiegelt. Nun ist ein spannendes Detail bekannt geworden: Zwar stand Kasper in Stuttgart noch bis 2028 unter Vertrag, doch eine Ablöse wurde nicht verlangt. Dies berichtete die "Bild". "Faire und vertrauensvolle Gespräche" Im Aufsichtsrat des VfB sei zwar kurzzeitig darüber diskutiert worden, am Ende habe man sich dagegen entschieden. Zum einen wollte man dem Bericht zufolge keinen Präzedenzfall schaffen, zum anderen erklärte Hainer: "Der VfB Stuttgart hat sich noch gut daran erinnert, dass der FC Bayern München vor vier Jahren Rouven Kasper auch frühzeitig freigegeben hat, entsprechend wurden keine Zusatzvereinbarungen wie Absprachen zu Zahlungen getroffen.“ Mehr noch: "Es waren faire und vertrauensvolle Gespräche, für die ich mich bei Dietmar Allgaier herzlich bedanke", erklärte Hainer weiter.