Jane Fonda wiederbelebt das geschichtsträchtige "Committee for the First Amendment". Über 550 prominente Unterstützer folgen ihrem Aufruf. Jane Fonda hat das "Committee for the First Amendment" neu gegründet. Die Schauspielerin will damit nach eigenen Angaben auf Einschränkungen der Meinungsfreiheit in den USA aufmerksam machen, wie der "Spiegel" berichtet. Das ursprüngliche Komitee war 1947 inmitten der McCarthy-Ära ins Leben gerufen worden. Damals protestierten Filmschaffende gegen Kongressanhörungen, in denen Drehbuchautoren und Regisseure wegen angeblicher kommunistischer Verbindungen befragt wurden. Jane Fondas Vater, der Schauspieler Henry Fonda, zählte zu den Mitbegründern der damaligen Initiative. Rache der Trump-Regierung: "Müssen eine kleine Triage durchführen" US-Verteidigungsminister erntet Spott und Kritik: "Wir alle machen seltsame Dinge, wenn wir betrunken sind" Viele prominente Unterstützer Die Neuauflage des Komitees versteht sich laut Gründungsaufruf als Reaktion auf eine als zunehmend repressiv empfundene politische Stimmung in den USA. In einer veröffentlichten Erklärung der Gruppe heißt es: "Die Regierung führt erneut eine koordinierte Kampagne, um Kritiker in Regierung, Medien, Justizwesen, Wissenschaft und Unterhaltung zum Schweigen zu bringen." Insgesamt haben über 550 Personen aus der Unterhaltungsbranche den Aufruf unterzeichnet – darunter prominente Namen wie Florence Pugh, Sean Penn , Billie Eilish , Pedro Pascal und Ben Stiller . Fonda: der beängstigendste Moment meines Lebens Auslöser für die Reaktivierung der Gruppe war laut "Spiegel" unter anderem die zeitweise Suspendierung des TV-Moderators Jimmy Kimmel. Der Sender ABC hatte ihn nach kritischen Äußerungen über den rechten Aktivisten Charlie Kirk unter Druck gesetzt. In ihrer Stellungnahme verwies die Gruppe auf historische Parallelen zur McCarthy-Ära und betonte, dass diese Phase erst endete, als sich Menschen aus verschiedenen politischen Lagern gemeinsam für verfassungsmäßige Rechte einsetzten. Die Erklärung schließt mit dem Appell: "Diese Kräfte sind zurückgekehrt. Jetzt ist es an uns, gemeinsam für unsere verfassungsmäßigen Rechte einzutreten." Jane Fonda erklärte, sie habe in ihrem Leben viele politische Krisen und Bewegungen miterlebt, doch "dies sei der beängstigendste Moment ihres Lebens".