Der Hamburger SV ist einer der größten Vereine Deutschlands. Im Newsticker auf t-online finden Sie alle wichtigen Meldungen rund um die "Rothosen". Donnerstag, 2. Oktober Ex-HSV-Vorstand Wüstefeld hat neuen Job im Fußball Rund drei Jahre nach seinem Abschied beim HSV ist der ehemalige Vorstand Thomas Wüstefeld wieder im Profifußball aktiv. Der 56-Jährige arbeitet seit dem Sommer als Präsident des Erstligisten KF Drenica im Kosovo. Vizepräsident ist der Augsburger Gastronom Faton Seferi. Beide sind als Investoren zugleich Besitzer des Vereins. Aktuell liegt der Erstliga-Aufsteiger nach sieben Spieltagen auf dem vierten Platz. Beim HSV legte Thomas Wüstefeld einst einen steilen Aufstieg hin – und einen ebenso steilen Abgang. Im Oktober 2021 war der Unternehmer zunächst als Gesellschafter bei den Hamburgern eingestiegen, er hatte Klaus-Michael Kühne 5,11 Prozent von dessen Anteilen abgekauft. Ende November 2021 saß Wüstefeld dann schon im Aufsichtsrat des HSV – und wurde zum Chef des Gremiums bestellt. Im Januar 2022 war der Unternehmer binnen weniger Wochen zum Finanzvorstand aufgestiegen. In Wüstefeld Amtszeit fielen unter anderem der Deal mit dem neuen Hauptsponsoren HanseMerkur, die Stadionsanierung, aber auch Betrugsvorwürfe und ein interner Machtkampf. Für rund 200 Millionen Euro wollte er damals unter anderem einen "HSV-Tower" neben dem Volksparkstadion und eine Plaza für mehr als 12.000 Menschen bauen lassen. Mehr dazu lesen Sie hier. Dazu kam es nicht mehr: Im September 2022 gab der damals 54-Jährige seine Posten beim HSV schon wieder auf. Mittwoch, 1. Oktober Hinrunden-Aus für HSV-Verteidiger Omari Bitterer Rückschlag für den Hamburger SV: Innenverteidiger Warmed Omari hat sich schwer verletzt und fällt bis zur Winterpause aus. Der 25 Jahre alte Neuzugang hat sich am Sonntag beim 0:0 bei Union Berlin einen Außenbandriss mit Syndesmosebeteiligung zugezogen und muss damit wochenlang pausieren. Omari war bislang in allen sechs Pflichtspielen des Aufsteigers zum Einsatz gekommen. Auch Fabio Vieira (25) muss vorerst kürzertreten: Der Portugiese erlitt gegen Union Berlin eine Kniestauchung. Wegen seiner Rotsperre fällt Vieira ohnehin in den Spielen gegen Mainz 05 am Sonntag (17.30 Uhr/Dazn) und bei RB Leipzig (18. Oktober, 15.30 Uhr/Sky, Dazn) aus. Zwei Ex-HSV-Bosse vor Bundesliga-Rückkehr? Zwei frühere HSV-Bosse stehen offenbar bei einem Konkurrenten aus der Bundesliga auf dem Zettel. Ex-Sportvorstand Jonas Boldt (42) wird laut "Bild" für die Nachfolge von Roland Virkus bei Borussia Mönchengladbach gehandelt. Auch Nils-Ole Book (39), derzeit sportlicher Leiter der SV Elversberg, und Gladbachs Direktor Scouting Steffen Korell (53) sind demnach mögliche Kandidaten. Das Rennen um den Posten sei aber noch offen, Gespräche habe es noch keine gegeben. Auch im Präsidium sollen sich die "Fohlen" verändern wollen: Laut "Sport Bild" hat der aktuelle Bundesliga-18. ein Auge auf Marcell Jansen geworfen. Der 39-Jährige war bis zum Sommer 2025 Präsident des HSV und soll einer Rückkehr zu seinem Heimatverein (von 1993 bis 2007 aktiv) nicht abgeneigt sein. Dienstag, 30. September DFB bestätigt Sperre: So lange fehlt Fabio Vieira dem HSV Der Einspruch des Hamburger SV gegen die Rotsperre von Fabio Vieira war nicht erfolgreich: Der Portugiese fehlt dem Aufsteiger somit in den kommenden beiden Bundesligaspielen. Das Sportgericht des DFB bestätigte das Urteil am Dienstag. Vieira werde "wegen eines rohen Spiels gegen den Gegner" gesperrt, hieß es. Die Sperre gilt nicht nur für die HSV-Profis, sondern auch für die Spiele der U21 in der Regionalliga Nord. Montag, 29. September Vor Spiel bei Union Berlin: Gruppe verprügelt HSV-Fan Ein 27 Jahre alter HSV-Fan ist vor dem Auswärtsspiel am Sonntag bei Union Berlin überfallen und zusammengeschlagen worden. Mehrere Personen aus einer Gruppe von Heimfans hätten den Mann an einem S-Bahnhof attackiert, teilte die Bundespolizei am Montag mit. Mehr dazu lesen Sie hier. Schwer verletzt? So steht es um HSV-Profi Fabio Vieira Der HSV muss offenbar nicht längerfristig auf Fabio Vieira verzichten. Wie "Mopo" und "Abendblatt" berichten, hat sich der Portugiese nicht wie befürchtet schwer am Knie verletzt. Am Montag wurde Vieira im UKE untersucht, dort gaben die Ärzte Entwarnung. Fehlen wird der 25-Jährige dem HSV wegen seines Platzverweises dennoch mindestens im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am Sonntag (17.30 Uhr). Rote Karte und verletzt – große Sorge um HSV-Profi Fabio Vieira sah in der Nachspielzeit beim 0:0 des HSV bei Union Berlin die Rote Karte – und verletzte sich dabei womöglich schwer am Knie. Eine Diagnose gab es nach dem Spiel noch nicht, doch es droht ein längerer Ausfall als durch die Sperre. HSV-Coach Merlin Polzin machte nach dem Spiel deutlich: Mehr als die Mindeststrafe von einem Spiel Sperre wäre aus seiner Sicht nicht vertretbar. "Ich gehe fest davon aus, dass natürlich die Dynamik der Szene nochmal bewertet wird, dass man sieht, wie Fabio zurückzieht, dass er den Gegner nicht am Kopf trifft", sagte Polzin nach dem Aufreger in der langen Nachspielzeit. Schiedsrichter Deniz Aytekin hatte Vieiras Einsteigen mit gestrecktem Bein als grobes Foul gewertet – wirkte im Nachgang aber selbst nicht mehr voll überzeugt: "Aber ich glaube, niemandem ist groß etwas passiert. Wir schreiben das rein, wie es war, und dann macht das Sportgericht, was es macht", sagte der Referee bei Dazn. Baumgart schaut von oben zu: HSV holt Punkt bei Union Berlin Der Hamburger SV hat den ersten Auswärtssieg in der Bundesliga knapp verpasst – trotz starker Leistung bei Union Berlin. Beim 0:0 in Köpenick überzeugte vor allem die erste Halbzeit, am Ende fehlte nur die Effektivität. Nicolai Remberg sagte bei Dazn: "So eine erste Halbzeit habe ich von uns noch nie gesehen. Das war top." Trotzdem war der Mittelfeldspieler mit dem Ergebnis nicht komplett zufrieden: "Ein Punkt ist okay, aber gerade nach der ersten Halbzeit etwas zu wenig." Union-Trainer Steffen Baumgart, bis vergangene Saison noch Coach beim HSV, musste das Spiel von einem Container neben der Gästetribüne aus verfolgen. Er war nach einer Roten Karte gesperrt. Sein aktueller Klub tat sich schwer – und hatte Pech, dass ein früher Elfmeter von Andrej Ilic (10.) von Daniel Heuer Fernandes stark pariert wurde. Beim HSV sorgte Stürmer Rayan Philippe immer wieder für Gefahr. Jean-Luc Dompé (52.) prüfte Union-Keeper Rönnow aus der Distanz, Fabio Vieira (63.) schoss knapp neben das Tor. Aus spitzem Winkel verzog Ransford Königsdörffer (72.) haarscharf. Erst in der Schlussphase kam Union stärker auf. Christopher Trimmel zirkelte in der 77. Minute eine Ecke direkt an den Pfosten. Für Hamburg wurde es noch einmal turbulent: In der Nachspielzeit sah Vieira (90.+8) die Rote Karte für ein Foul an Leopold Querfeld. Mehr HSV-News finden Sie hier .