Die Werkzeugbau Laichingen GmbH beendet ihren Betrieb zum Jahresende. Rund 100 Mitarbeiter sind betroffen. Die Zukunft: offen. Die Werkzeugbau Laichingen GmbH im Alb-Donau-Kreis hat angekündigt, ihren Betrieb zum Jahresende einzustellen. Rund 100 Mitarbeiter, darunter zehn Auszubildende, sind von der Schließung betroffen. Martin Mucha, der vorläufige Insolvenzverwalter, erklärte: Das Unternehmen habe keine neuen Aufträge gewinnen können. Das habe die Fortführung des Betriebs unmöglich gemacht. "Neuaufträge waren im laufenden Insolvenzverfahren nicht zu akquirieren", so Mucha in einer Pressemitteilung. Die vorhandenen Aufträge seien bereits größtenteils abgeschlossen. Stellenstreichung: Bosch kürzt weitere 13.000 Jobs Analyse: Die größten Baustellen beim Zulieferer ZF Werkzeugbau Laichingen insolvent: Transfergesellschaft gegründet Mucha betonte, dass ohne Aufträge kein Investor für das Traditionsunternehmen gefunden werden konnte. "Vor diesem Hintergrund bleibt nunmehr leider nichts anderes übrig, als den Geschäftsbetrieb nach kurzer Ausproduktionsphase bis Ende des Jahres stillzulegen und den Mitarbeitenden zu kündigen", fügte er hinzu. Um die Auswirkungen der Kündigungen abzumildern, wurde eine Transfergesellschaft gegründet. Diese soll den betroffenen Mitarbeitern Transferkurzarbeitergeld bieten und sie bei der Jobsuche unterstützen. "Die gegründete Transfergesellschaft trägt dazu bei, die Folgen der ausgesprochenen Kündigungen für die Mitarbeiter zumindest teilweise abzufedern", erklärte Mucha. Für die zehn Auszubildenden wird derzeit nach neuen Betrieben in der Region gesucht, in denen sie ihre Ausbildung abschließen können.