Vor den Europa-League-Auftritten gegen Maccabi Tel Aviv sind der VfB Stuttgart und der SC Freiburg alarmiert. Ein Fan-Ausschluss wie zuletzt in Birmingham ist momentan nicht geplant. Das Europa-League-Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und Maccabi Tel Aviv am 11. Dezember rückt näher – und mit ihm die Sicherheitsvorkehrungen. Trotz fehlender konkreter Gefährdungserkenntnisse laufen die Planungen bei Polizei und Klub auf Hochtouren. Unterstützung erhalten die Stuttgarter Einsatzkräfte dabei von Kolleginnen und Kollegen aus Baden-Württemberg sowie aus anderen Bundesländern. Effenberg warnt Nationalspieler Adeyemi: "Ihm droht der Absturz" Angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten und der Vorweihnachtszeit ist laut Polizei eine besondere Wachsamkeit erforderlich. Das teilte die Behörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Zuschauer von Maccabi dürfen ins Stadion Anders als beim Europa-League-Spiel von Aston Villa , als Maccabi-Fans aus Sicherheitsgründen nicht ins Stadion durften, plant man in Stuttgart derzeit keinen Ausschluss der Gästefans. Die Polizei sieht dafür aktuell keine Veranlassung. Der VfB Stuttgart erklärte: "Der VfB Stuttgart möchte sich grundsätzlich und nach aller Möglichkeit nicht für den Ausschluss von Fans einer Gastmannschaft aussprechen." Neben dem Austausch mit der Uefa und den Sicherheitsbehörden stimmt sich der VfB auch mit dem SC Freiburg ab. Die Breisgauer empfangen Maccabi Tel Aviv am 22. Januar ebenfalls in der Europa League. Proteste bei Sportveranstaltungen mit Israel-Bezug In der jüngeren Vergangenheit kam es im Sport immer wieder zu propalästinensischen Protesten bei Auftritten israelischer Teams – auch im Fußball. Hintergrund ist der Krieg im Gazastreifen . Vor etwa einem Jahr war es beim Europa-League-Duell zwischen Ajax Amsterdam und Maccabi Tel Aviv zu schweren Ausschreitungen gekommen.