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Stuttgart 21 wird auch nicht Stuttgart 26

Die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla hat nicht nur bereits erklärt, dass es wohl nicht gelingen wird, die Pünktlichkeit der Bahn im kommenden Jahr deutlich zu verbessern, sondern laut Medienberichten auch die nächste Gewohnheit der Bahn AG beibehalten: die Verschiebung der Eröffnung von Stuttgart 21. Auch Ende des kommenden Jahres soll es nichts werden damit. "Aus Konzernkreisen" heißt es, ein neuer Termin könne "voraussichtlich erst Mitte kommenden Jahres festgelegt werden", so die Welt.

Der Grund, so berichtet der SWR, seien "Probleme mit der Zulassung von Technik des japanischen Konzerns Hitachi", die man für die Digitalisierung der Leit- und Sicherungstechnik benötige.

Die Bahn hat aber die Verschiebung offiziell noch nicht bestätigt; entschieden werde das auf der Aufsichtsratssitzung am 10. Dezember. Allerdings hieß es, die "Terminrisiken" hätten sich "in einer so bisher nicht vorhersehbaren Dimension erhärtet".

Dabei war die für den Dezember kommenden Jahres geplante Inbetriebnahme ohnehin nur Stückwerk; erst im Juli 2027 sollte auch der Regionalverkehr in den Tiefbahnhof verlegt werden.

Das Projekt Stuttgart 21 bleibt für Stuttgart ein nie endendes Drama. Ursprünglich setzten Bahn und Landesregierung es gegen massiven Widerstand aus der Bevölkerung durch; die Gewalt der Polizeieinsätze führte zu einem bundesweiten Skandal. Dann folgten jahrelange juristische Auseinandersetzungen; die Kritik lautete, der Bahnhof sei zu klein, um den in Stuttgart anfallenden Verkehr abzuwickeln.

Schließlich kam es zu Verzögerungen im Bau, für die Deutschland spätestens seit dem Flughafen Berlin-Brandenburg berüchtigt ist. Die Kosten stiegen in diesem Zeitraum von ursprünglich geplanten 2,5 Milliarden auf inzwischen elf Milliarden. Zuletzt erging im Sommer ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg, dass die zusätzlichen Kosten einzig auf das Konto der Bahn AG gehen werden.

Einer der Gründe, warum das Land Baden-Württemberg eventuelle Kostenansprüche so konsequent abwehrte, dürfte übrigens sein, dass Ministerpräsident Winfried Kretschmann einst als prominenter Gegner dieses Projekts ins Amt kam, aber dann einen Volksentscheid verlor. Damals hatte Kretschmann erklärt: "Wir werden nicht mehr bezahlen, als unser Anteil ist."

Die 21 im Projektnamen, die wie stetiger Spott über die Probleme bei der Fertigstellung wirkt, sollte ursprünglich für eine Vision des 21. Jahrhunderts stehen. In einer Reihe weiterer Städte, wie Frankfurt und München, wurden in den 1990er-Jahren Überlegungen angestellt, die Bahnhöfe in den Untergrund zu verlagern, aber nur in Stuttgart kam es zu Bauarbeiten.

Eine Verlegung des Eröffnungstermins auf das Jahr 2121 soll jedenfalls bisher nicht geplant sein.

Mehr zum Thema – Stuttgart 21: Bahn bleibt auf exorbitanter Kostensteigerung sitzen

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