Zur Freigabe der Epstein-Akten fehlt nur noch Trumps Unterschrift. Der Außenhandel der USA geht infolge von Trumps Zöllen deutlich zurück. Alle Entwicklungen im Newsblog. Senat legt Trump Gesetz zur Freigabe der Epstein-Akten zur Unterschrift vor Nach der Zustimmung des US-Parlaments zur Veröffentlichung der Ermittlungsakten im Fall des gestorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein hat der Senat das Gesetz an das Weiße Haus weitergeleitet. Damit die Unterlagen tatsächlich offengelegt werden können, ist nun noch eine Unterschrift von US-Präsident Donald Trump notwendig. Am Montag hatte er zugesagt, die Vorlage zu unterschreiben, wenn sie auf seinem Schreibtisch landet. Wann es so weit ist, ist unklar. Trump hatte sich lange gegen diesen Schritt ausgesprochen, schwenkte am Wochenende dann aber um, als absehbar war, wie das Ergebnis im US-Parlament ausfällt. Trumps Zölle lassen US-Handel einbrechen Neue Zahlen des US-Handelsministeriums zeigen: Die globalen Zölle von Ex-Präsident Donald Trump haben im August zu einem spürbaren Rückgang im Außenhandel geführt. Laut den veröffentlichten Daten sanken die US-Importe im August um 5,1 Prozent auf 340,4 Milliarden Dollar. Gleichzeitig stagnierten die Exporte bei 280,8 Milliarden Dollar. Das Handelsdefizit schrumpfte dadurch um fast ein Viertel auf 59,6 Milliarden Dollar – der niedrigste Stand seit Monaten. Die Veröffentlichung der Zahlen für August hatte sich wegen des "Shutdowns" um rund einen Monat verzögert. Grund für den Rückgang im Handel sind neue Einfuhrzölle auf Produkte aus rund 90 Ländern, die am 7. August in Kraft traten. Sie reichen von 15 Prozent auf Waren aus Ecuador bis zu 50 Prozent auf brasilianische Produkte. Laut dem Budget Lab der Yale-Universität liegt der durchschnittliche US-Zollsatz nun bei über 18 Prozent – dem höchsten Wert seit 1934. Das Oberste Gericht prüft derzeit, ob Trump mit den Maßnahmen seine Befugnisse überschritten hat. Nach Epstein-Mails: Ex-US-Finanzminister verlässt OpenAI Der Ökonom Larry Summers ist aus dem Vorstand des US-Softwareunternehmens OpenAI zurückgetreten – nur wenige Tage, nachdem E-Mails seine Verbindung zum Sexualstraftäter Jeffrey Epstein offengelegt worden waren. Auch andere Institutionen distanzieren sich. Das berichtet unter anderem das Portal "The Hill". Summers, früher US-Finanzminister und Harvard-Professor, hatte sich bereits Anfang der Woche aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und "volle Verantwortung" für seine Entscheidungen übernommen. In einer Mitteilung erklärte er nun: "Im Einklang mit meinem Entschluss, mich von öffentlichen Aufgaben zurückzuziehen, habe ich auch beschlossen, aus dem Vorstand von OpenAI auszutreten." Auch die Tageszeitung "New York Times", die Yale-Universität und das Center for American Progress haben sich inzwischen von Summers getrennt. Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren forderte zudem, Harvard solle ihn entlassen. US-Bundesgericht stoppt Neuzuschnitt von Wahlkreisen in Texas Ein US-Bundesgericht hat den Neuzuschnitt von Wahlkreisen im Bundesstaat Texas gestoppt. Das Gericht entschied am Dienstag, dass die von den Republikanern auf den Weg gebrachte Neuordnung der Wahlkreise in dem südlichen Bundesstaat bei den Zwischenwahlen im kommenden Jahr nicht angewendet werden darf. Stattdessen sollen die Wahlkreiszuschnitte von 2021 gelten. Mit dem Neuzuschnitt wollten die Republikaner von Präsident Donald Trump fünf zusätzliche Mandate holen, um die Mehrheit der Republikaner zu sichern – die Entscheidung ist daher ein Rückschlag für Trump, der auf einen Neuzuschnitt gedrängt hatte. Saudi-Arabien wird "wichtiger Verbündeter" der USA Saudi-Arabien wird nach den Worten von US-Präsident Donald Trump wichtiger Verbündeter der Vereinigten Staaten. "Ich freue mich, heute Abend bekannt geben zu können, dass wir unsere militärische Zusammenarbeit auf eine noch höhere Ebene heben, indem wir Saudi-Arabien offiziell als wichtigen Nicht-Nato-Verbündeten einstufen", sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) bei einem Galadinner im Weißen Haus mit dem saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. Bislang haben 19 Länder diesen Status inne, der eine enge militärische Zusammenarbeit mit den USA vorsieht. Trump genehmigt Verkauf von Kampfjets an Saudis Trotz israelischer Bedenken hat US-Präsident Donald Trump nach Angaben des Weißen Hauses den Verkauf von F-35-Kampfjets an Saudi-Arabien gebilligt. Beide Länder schlossen zudem eine Vereinbarung zur zivilen Atomkraft, wie das Weiße Haus am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. Trump hatte am Dienstag im Weißen Haus den einflussreichen saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman empfangen, der den Golfstaat de facto regiert. Hier lesen Sie ältere Nachrichten zur US-Politik.