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Rentenkommission startet: Es braucht jetzt mutige Ideen für die Rente

Die Bundesregierung setzt heute die neue Rentenkommission ein. Die Erwartungen an das Gremium könnten höher kaum sein. Die Experten müssen Mut beweisen. Die Zahlen lügen nicht, und sie sind erdrückend: 140 Milliarden Euro steckt der Staat kommendes Jahr in die Rente , mehr als ein Viertel des gesamten Bundeshaushalts. Und weil selbst dieser Mammutzuschuss nicht reicht, um die wachsende Zahl der Alten mit Renten zu versorgen, werden absehbar auch die Beiträge der Jungen steigen müssen. Von derzeit 18,6 Prozent des Bruttolohns auf 20,1 Prozent im Jahr 2030, so prognostiziert es die Rentenversicherung selbst. Man muss es so deutlich sagen: Deutschland steckt in einer Rentenkrise. Die Rente frisst den Staat auf, sie macht ihn absehbar handlungsunfähig. Und sie macht die Jungen immer ärmer. Zumindest wenn – wie es sich insgeheim viele Sozialdemokraten wünschen – im Umlagesystem der gesetzlichen Rente alles so bleibt, wie es ist. Wenn also das Rentenniveau nicht sinkt; wenn wir nicht länger arbeiten und später in Rente gehen; wenn sich nicht doch noch überraschend eine große Gruppe junger Beitragszahler materialisiert, die das wankende Umlagesystem so lange stützt, bis die Babyboomer von uns geschieden sind. Ohne Schmerzen geht es nicht Wenn, ja, wenn nicht … Um genau dieses "Wenn" kümmert sich ab heute die frisch eingesetzte Rentenkommission der Bundesregierung . Bis nächsten Sommer soll sie Vorschläge für grundlegende Reformvorschläge für das Rentensystem erarbeiten. Das ist gut so, das ist angesichts der dramatischen Lage unabdingbar. Aber das ist auch eine verdammt schwierige Aufgabe. Denn egal, wie die Vorschläge aussehen, die Reformen werden für die eine oder andere Bevölkerungsgruppe schmerzhaft werden. Beliebt wird sich, so viel ist schon jetzt klar, das Gremium kaum machen. Doch das soll, das darf es auch nicht. Fast flehentlich will man den Experten zurufen, zu denen unter anderem die bekannten Ökonomen Martin Werding und Peter Bofinger zählen : Bitte seien Sie mutig, bitte scheuen Sie nicht den Konflikt! Bitte wagen Sie das zu durchdenken und auszusprechen, was sich die Politik in der sich abzeichnenden Gerontokratie, der Herrschaft der Alten, nicht traut zu sagen! Bitte bauen Sie mit Ihren Vorschlägen eine Brücke in eine generationengerechte Zukunft des Rentensystems, die die schwarz-rote Koalition bestenfalls noch in der laufenden Legislaturperiode beschreiten kann. Mutlose Ideen können wir uns nicht leisten Konkret sollte sich die Rentenkommission dabei vor allem mit den naheliegenden Stellschrauben beschäftigen, dem Renteneintrittsalter sowie dem Rentenniveau. Längst ist es kaum mehr erklärbar, dass wir dank des medizinischen Fortschritts zwar alle immer länger leben, aber kaum länger arbeiten. Zwar wäre auch ein späteres Renteneintrittsalter, etwa die "Rente mit 70", ein Verlust für die Jungen, in diesem Fall an arbeitsfreier Lebenszeit. Anders als eine Anhebung der Rentenbeiträge aber wäre dieser zumindest plausibel und würde sie in jungen Jahren weniger ihres Lohns kosten. Zugleich wäre es mit Blick auf die heutigen und künftigen Alten klug, auch über eine Neuregelung des Rentenniveaus nachzudenken. Statt es wie heute ans Lohnniveau der arbeitenden Bevölkerung zu koppeln, wäre es besser, wenn die Renten im Gleichschritt mit den Preisen steigen. Eine solche Inflationsbereinigung wäre nicht nur für alle transparenter, sondern auch gerecht: Die Kaufkraftverluste würden ausgeglichen, niemand würde real ärmer – und die Jüngeren würden nicht überproportional belastet. So oder so, es braucht Reformen, ja bestenfalls eine Revolution bei der gesetzlichen Rente (und natürlich auch bei der ergänzenden privaten Vorsorge, wo viel mehr Menschen in Aktien investieren sollten, um von den hohen Erträgen am Kapitalmarkt zu profitieren). Die Erwartungen an die Rentenkommission sind zu Recht hoch, die Experten müssen jetzt liefern. Mutlose Ideen, gar ein Scheitern können wir uns, kann sich Deutschland nicht leisten.

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