Offenbach | 84 Prozent der Kids in Offenbach haben Migrationshintergrund: Wie lebt es sich hier?
„Die Stadtentwicklung sorgt für Wachstumsschmerzen“. Zijad Doličanin nippt an seinem Ingwertee, während draußen vor der Fensterfront Radfahrer Richtung Frankfurt unterwegs sind und die Sonne die Fassaden der Neubauten auf der anderen Mainseite kitzelt.
Wir sitzen in einem Café im Offenbacher Hafen – ein Ort, den Doličanin nicht ohne Grund für unser Gespräch ausgewählt hat. Das seit einigen Jahren prosperierende, rund 26 Hektar umfassende Hafenareal, früher ein Industriehafen, beschreibt der groß gewachsene Mann mit dem einnehmenden Lächeln und den interessierten Augen als „polarisierten Ort“, in dem sich für ihn beispielhaft die Gegensätze der Stadt Offenbach manifestieren: Hier, im Hafen, re
Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.