Jane Austen: Das sind die besten Filmadaptionen von „Emma“ bis „Stolz und Vorurteil“
Es ist alles eine Frage des Kontexts. Jane Austen sei „heißer“ als Quentin Tarantino, schrieb Martin Amis vor 30 Jahren im New Yorker. Damals, 1995, hatte Tarantino mit Pulp Fiction gerade das Kino neu erfunden, zumindest fühlte es sich so an.
In der Parallelwelt der Jane-Austen-Fans, die Amis spöttisch „Janeites“ nennt, sorgten eine Serie und ein Kinofilm für Euphorie. Der BBC-Sechsteiler Pride & Prejudice fegte sonntäglich „die Straßen Großbritanniens leer“; die Neuverfilmung von Sense & Sensibility war gerade im Kino gestartet und sollte im Folgejahr Preis auf Preis einheimsen.
Die Welle der Adaptionen, die Amis mit männlich-urbanem Befremden als kurzfristiges Phänomen abtut, ist seitdem nicht mehr ab
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