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WM 2026: Mexiko unter Druck – Trainer Aguirre soll Heimturnier retten

Mexiko ist Co-Gastgeber der WM 2026 – aber steht schon in der Gruppenphase unter Druck. Gerade im eigenen Land will Mexiko nicht erneut auf halber Strecke scheitern. Mexiko sieht der großen Party des Weltfußballs mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Erwartungshaltung ist groß, aber ohne die Qualifikation fehlt eine klare Standortbestimmung. Trainer Javier Aguirre soll das Team stabilisieren, nachdem es bei vergangenen Turnieren oft Unruhe im Kader und im Verband gegeben hatte. Was ihn zuversichtlich stimmt: In Pflichtspielen liefert "El Tri" unter ihm vor allem dann, wenn der Druck steigt – wie beim Triumph im Gold Cup letzten Sommer. Gleichzeitig bleibt die Suche nach einer verlässlichen Offensive und klaren Abläufen das zentrale Thema. Die WM im eigenen Land wird für Mexiko auch zum großen Test. So hat sich Mexiko für die Weltmeisterschaft qualifiziert Als Co-Gastgeber ist Mexiko automatisch bei der WM 2026 dabei und musste folglich nicht durch die Qualifikation. In acht Testspielen im Kalenderjahr gelang nur ein einziger Sieg (1:0 gegen die Türkei). Drei Partien gingen verloren. Dafür überzeugte man beim Gold Cup, wo man durch einen 2:1-Finalsieg über Erzrivale USA triumphierte. Das sind Mexikos Gegner bei der WM 2026 Co-Gastgeber Mexiko ist als Gruppenkopf in der Vorrunde der WM 2026 gesetzt. In der Gruppe A geht es gegen folgende Gegner. Südafrika - 11. Juni, 19 Uhr (MEZ), in Mexico City: Südafrika tritt als physisch robustes Team auf, das vor allem auf Tempo und Umschaltmomente setzt. Für Mexiko wird es im WM-Eröffnungsspiel entscheidend sein, das Zentrum zu kontrollieren und frühe Ballverluste zu vermeiden. In der Vergangenheit lag hier eine Schwachstelle von "El Tri". Südkorea - 19. Juni, 1 Uhr (MEZ), in Guadalajara: Nicht nur die deutsche Nationalmannschaft weiß: Südkorea ist ein unangenehmer Gegner, gerade bei Weltmeisterschaften. Das Team verteidigt kompakt, ist laufstark und diszipliniert und sucht schnelle Angriffe über die Flügel. Vor den Kontern der Asiaten muss sich Mexiko höllisch in Acht nehmen. Play-off-Team (Europa), Pfad D – 25. Juni, 1 Uhr, in Mexico City: Der dritte Gegner Mexikos kommt aus den europäischen Play-offs. Möglich sind Dänemark, Nordmazedonien, Tschechien oder Irland, Favorit dürften die Dänen sein. In jedem Fall ist mit einem taktisch gut organisierten Team zu rechnen, das physisch stabil auftritt. Im Aztekenstadion in Mexiko kommen dem Heimteam aber Hitze, Höhe und seine frenetischen Fans zugute. Das sind die wichtigsten Spieler von Mexiko Raúl Jiménez (FC Fulham, Marktwert ca. 5 Millionen Euro): Jiménez spielt bei seinem Londoner Verein viel, trifft aber selten. In der Nationalmannschaft ist er trotzdem ein Fixpunkt im Angriff. Für Mexiko ist er vor allem als Zielspieler wichtig, der Bälle sichern und Angriffe vorbereiten kann. Er ist kopfball- und zweikampfstark, aber verletzungsanfällig. Henry Martín (CF América, Marktwert ca. 6 Millionen Euro): Martín ist der klassische Strafraumstürmer im Kader. Er arbeitet viel gegen den Ball und bindet Gegenspieler, was ihn für Aguirres Spielidee wertvoll macht. Seine Rolle hängt stark davon ab, wie konstant Mexiko über die Flügel nachrückt. Kommt wenig von außen, kommt auch wenig vom etwas eindimensionalen Martín. Edson Álvarez (Fenerbahçe, Marktwert ca. 30 Millionen Euro): Álvarez, der auch regelmäßig auf dem Wunschzettel bei Borussia Dortmund erscheint , aber bislang zu kostspielig gewesen ist, ist der wichtigste Feldspieler der Mannschaft. Er stabilisiert das Zentrum, schließt Räume und organisiert das Spiel gegen den Ball. Er ist zweikampfstark, taktisch schlau und ein echter "Leader". Alexis Vega (Deportivo Toluca, Marktwert ca. 8 Millionen Euro): Vega ist einer der variabelsten Offensivspieler im Kader. Er kann über links kommen, in die Halbräume ziehen oder zentral agieren. Wenn Mexikos Angriff ins Stocken gerät, ist er oft der Spieler, der mit einem Dribbling Räume öffnet. Hirving "Chucky" Lozano (San Diego FC, Marktwert ca. 10 Millionen Euro): Der 30-Jährige ist nicht mehr unumstrittener Leistungsträger, aber weiterhin eine zentrale Figur - im Mittelfeld und auch abseits des Platzes. Er gilt als Trainer Aguirres verlängerter Arm auf dem Feld. Das ist der Trainer Der 65-jährige Javier Aguirre ist seit 2024 zum dritten Mal Nationaltrainer und wurde vom Verband bewusst als Krisenmanager installiert. Aguirre soll stabilisieren, nicht revolutionieren. Dass er wieder im Amt ist, sagt viel über den Zustand der Mannschaft aus. Nach schwierigen Jahren mit häufigen Trainerwechseln setzt Mexiko nun erneut auf seine Erfahrung. Aguirres Bild ging beim Nations-League-Viertelfinal-Hinspiel im November 2024 gegen Honduras um die Welt: Nach der 0:2-Niederlage wurde er beim Gang in die Kabine von einem Gegenstand getroffen und am Kopf verletzt. Der Vorfall sorgte international für Aufsehen. Aguirre reagierte auf den Aufschrei der Entrüstung wegen des Vorfalls und die Enttäuschung der Fans über die Niederlage auf seine eigene, pragmatische Weise: Er stellte die Mannschaft im Rückspiel auf acht (!) Positionen um und führte Mexiko mit einem klaren Sieg ins Halbfinale. Der mexikanische Verband stärkte ihm anschließend auch deshalb demonstrativ den Rücken. Präsident Ivar Sisniega sagte, man müsse "Geduld haben", der eingeschlagene Weg sei ein "Prozess". Aguirre soll das Team bis 2026 formen, ohne bei jedem Rückschlag infrage gestellt zu werden. Trotzdem hat die Heim-WM immense Bedeutung: Ein Vorrundenaus würde öffentlich als nationale Demütigung wahrgenommen. Spielsystem und Taktik Keine Experimente: Taktisch setzt Aguirre auf Einfachheit. Mexiko agiert bevorzugt im klassischen 4-2-3-1, das sich situativ zu einem 4-3-3 verschieben kann. Entscheidend ist dabei die Stabilität im Zentrum: Mit Edson Álvarez als tiefem Sechser sichert Mexiko die Räume vor der Abwehr ab und verhindert schnelle Konter – ein wiederkehrendes Problem der vergangenen Jahre. Im Spielaufbau sucht Mexiko kontrollierte Lösungen. Die Innenverteidiger eröffnen flach, die Außenverteidiger schieben früh nach vorn, um Breite zu erzeugen. Ziel ist es, den Gegner auseinanderzuziehen und die Halbräume für die offensiven Mittelfeldspieler zu öffnen. Die Angriffe sind weniger auf lange Ballbesitzphasen ausgelegt, sondern auf Nadelstiche mit klarer Absicherung. Die Herausforderung bis zur WM 2026 bleibt die Offensive: Mexiko kontrolliert Spiele oft, tut sich aber schwer, diese Dominanz konstant in Chancen umzumünzen. Aguirres Ansatz ist deshalb bewusst nüchtern – erst Stabilität, dann Risiko. Für ein Heimturnier mit hohen Erwartungen ist das ein kalkulierter, aber nachvollziehbarer Weg. So hat Mexiko bisher bei Weltmeisterschaften abgeschnitten Mexiko ist mit bislang 17 Teilnahmen Stammgast der Fußball-Weltmeisterschaft. Weiter als bis ins Viertelfinale kam das Team allerdings nie. Beide Viertelfinalteilnahmen sind lange her (1970 und 1986), wurden aber jeweils bei Heimturnieren geschafft. Die Fans von "El Tri" möchten darin nur zu gerne ein Muster erkennen: Wieder findet das Turnier (auch) im eigenen Land statt – und wieder soll mehr herausspringen als "nur" die K.-o.-Runde. Warum eigentlich "El Tri"? Der Spitzname "El Tri" leitet sich von den drei Farben der mexikanischen Flagge ab: Grün, Weiß und Rot. Der Begriff steht für "Tricolor" und ist seit Jahrzehnten die gebräuchliche Bezeichnung der Nationalmannschaft. Eine weitere Bezeichnung ist die "Seleccion", was auf Spanisch schlicht "Auswahl" bedeutet.

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