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ETFs für Einsteiger: Welche Alternativen sich lohnen

In einer Ratgeberserie erklärt die t-online-Redaktion Schritt für Schritt, wie ein erfolgreicher Start an der Börse gelingen kann. Heute geht es um die Frage, welche Anlagen es neben Aktien-ETFs noch gibt. Sie haben den ersten Schritt an der Börse gewagt , vielleicht mit einem breit gestreuten Indexfonds (ETF) , als Einmalanlage oder Sparplan. Damit sind Sie erst einmal gut aufgestellt, um langfristig Vermögen aufzubauen. Allerdings gibt es in der Welt der Wertpapiere nicht nur Aktien-ETFs. Vielleicht sind Sie schon einmal über sogenannte Anleihen, Geldanlagen in Rohstoffe, Immobilien oder Kryptowährungen gestolpert. Wichtig dabei ist: Nicht jede Anlage passt für Einsteiger. Folge 5 der Ratgeberserie "Ihr Weg an die Börse" blickt daher auf einige Alternativen zu Aktien-ETFs und ordnet diese für Sie ein. Ziel ist es, ein Gefühl dafür zu bekommen, womit Sie Ihr Depot sinnvoll ergänzen können – und welche Produkte Sie besser den Profis überlassen sollten. Lesen Sie aus der Reihe "Ihr Weg an die Börse" Folge 1: Warum überhaupt Börse? Diese Chancen sollten Sie kennen Folge 2: Von der Kraft der Weltwirtschaft profitieren: Geldanlage ohne Zockerei Folge 3: Qual der Wahl: Wer bietet günstige Aktienfonds überhaupt an? Folge 4: Einsteigen mit kleinen Beträgen – ohne großes Risiko Anleihen: Stabilität fürs Depot Wer Sicherheit und Planbarkeit schätzt, findet in Anleihen eine geeignete Ergänzung im Depot. Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere – vereinfacht gesagt: Sie leihen Staaten oder Unternehmen Geld und erhalten dafür regelmäßig Zinsen. Am Ende der Laufzeit wird das eingesetzte Kapital in der Regel zurückgezahlt. Für Börsenanfänger eignen sich besonders Anleihefonds oder Anleihe-ETFs . Sie investieren nicht in eine einzelne Anleihe, sondern bündeln viele verschiedene Papiere in einem Produkt. Das reduziert das Risiko. Anleihe-ETFs funktionieren dabei ähnlich wie Aktien-ETFs: Sie bilden einen bestimmten Anleihe-Index passiv nach, zum Beispiel für europäische Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen weltweit. Die Schwankungen solcher Produkte sind meist geringer als bei Aktienfonds – die Rendite ist es allerdings auch. Noch recht neu sind sogenannte Laufzeit-ETFs, auch Anleihefälligkeits-ETFs genannt: Sie bündeln Anleihen, die zu einem festen Stichtag auslaufen. Solche ETFs können eine Ergänzung oder Alternative zu Festgeld sein. Achten Sie darauf, dass Laufzeit-ETFs in Euro lauten. In US-Dollar sind die Renditen höher , aber Wechselkursänderungen können Renditen schnell vernichten. Anleihen-ETFs: Rendite und Sicherheit – damit könnte es gehen Laufzeit-ETFs: So funktioniert die Alternative zum Festgeld Klassische Aktienfonds: Aktives Management für Einsteiger Neben ETFs zählen aktiv gemanagte Aktienfonds zu den Finanzprodukten, die sich für Börseneinsteiger eignen können. Der zentrale Unterschied: Während ETFs einen Index wie den Dax, S&P 500 oder Nasdaq 100 automatisch nachbilden, kümmert sich bei Aktienfonds ein Fondsmanagement oft gezielt darum, aussichtsreiche Aktien auszuwählen, mit dem Ziel, besser als der Markt abzuschneiden. Diese professionelle Betreuung hat ihren Preis: Die laufenden Kosten bei Aktienfonds sind in der Regel höher als bei ETFs. Für Anleger bedeutet das: Ein Teil der Rendite geht für das Fondsmanagement drauf. Dafür kümmert sich ein Profi um die Auswahl der Aktien. Das kann gerade für Einsteiger ein Vorteil sein – wenn sie Wert auf aktive Steuerung und mögliche Überrenditen legen. Gesamtkostenquote: So teuer ist ein ETF Frag t-online: Bin ich zu alt fürs Investieren? Sparpläne: Disziplin mit System Wer regelmäßig einen festen Betrag investiert – und das gilt nicht nur für ETFs, sondern auch für Aktienfonds- und Anleihe-Sparpläne – profitiert vom sogenannten Durchschnittskosteneffekt : Wenn die Kurse niedrig sind, kaufen Sie mehr Anteile; wenn sie hoch sind, weniger. So glätten sich die Einstiegspreise über die Zeit. Gerade für Einsteiger, die mit kleinen Summen starten möchten, sind Sparpläne deshalb sinnvoll. Viele Banken und Onlinebroker bieten Sparpläne auf ETFs, Aktienfonds oder Anleihe-ETFs oft schon ab 1 Euro pro Monat an. Sie müssen sich dann nicht um den richtigen Zeitpunkt kümmern, sondern investieren automatisch und regelmäßig. Das fördert Disziplin und nimmt Unsicherheit aus dem Prozess. Lesen Sie auch: So viel Rendite bringt ein ETF-Sparplan Einzelaktien: Nur mit Wissen und Strategie Grundsätzlich ist es auch für Anfänger möglich, in die Aktien einzelner Unternehmen zu investieren. Hier sind jedoch Wissen und Zeit gefragt. Denn bei Einzelaktien tragen Sie ein hohes Risiko: Läuft das Unternehmen schlecht, fällt der Kurs. Im schlimmsten Fall kann ein Unternehmen in die Insolvenz rutschen, was für Aktionäre einen Totalverlust bedeutet. Eine breite Risikostreuung wie bei ETFs oder Fonds gibt es nicht. Zudem sollten sie bereit sein, hohe Schwankungen auszuhalten. Sinnvoll ist es, zunächst mit kleineren Summen zu starten und auf etablierte, solide Unternehmen mit hohen Umsätzen und stetig steigenden Gewinnen zu setzen. Das sind nicht immer die bekanntesten Marken. Defensive Aktien: Die Crème de la Crème der Langeweile Ein vertrauter Name geht nicht immer mit Erfolg an der Börse einher. So geriet etwa der Batteriehersteller Varta jüngst in große finanzielle Schwierigkeiten und muss sich einer Restrukturierung unterziehen. Bei Einzelaktien gilt: Mischen Sie sie besser einer breit aufgestellten Anlage bei. Die folgende Tabelle zeigt, auf welche Wertpapiere und Finanzprodukte sich Börseneinsteiger konzentrieren sollten und auf welche nicht. Produkt Beschreibung Für Einsteiger geeignet? ETF Indexfonds, bildet Markt oder Branche passiv nach, risikoarm durch Streuung, niedrige Kosten ja Aktienfonds Professionell gemanagte Fonds mit Risikostreuung, höhere Kosten als ETFs ja, aber auf die Kosten achten Einzelaktien Beteiligung an einer Firma, höhere Schwankungen, mehr Wissen nötig ja, aber nur als Beimischung Anleihen Festverzinsliche Wertpapiere ("Schuldscheine"); geringeres Risiko, aber teils niedrige Rendite ja, um das Portfolio stabiler zu machen ETF/Fonds-Sparplan Indexfonds, Aktienfonds ja Zertifikate Schuldverschreibungen mit spezieller Konstruktion (z. B. auf Rohstoffe) komplex und oft riskant nein Optionen Recht, zu bestimmtem Preis zu kaufen/verkaufen, hohe Komplexität und Risiken nein Futures Verpflichtung zu Kauf/Verkauf eines Wertpapiers in der Zukunft, sehr riskant nein CFDs Differenzkontrakte, hohe Hebelwirkung, Risiko totaler Verlust möglich nein Pennystocks Sehr günstige Aktien oft von kleinen, riskanten Firmen nein Die 80-Prozent-Regel: Darum ist Struktur wichtiger als Timing Pennystocks: Günstig – aber riskant Einzelaktien sollten keine alleinige Grundlage der Geldanlage sein, sondern für ein Depot als Ergänzung dienen. Das gilt allerdings nicht für alle Aktien. Besonders sogenannte Pennystocks wirken auf Einsteiger oft verlockend billig: Die Kurse liegen meist unter einem Euro, es lassen sich für wenig Geld viele Anteile kaufen. Das erweckt den Eindruck, schnell hohe Gewinne erzielen zu können. Doch genau das macht Pennystocks riskant. Die Unternehmen hinter diesen Papieren stehen oft wirtschaftlich schlecht da oder sind kaum bekannt. Häufig werden sie außerhalb regulierter Börsen gehandelt, wo Transparenz und Anlegerschutz fehlen. Hohe Kursschwankungen, geringe Handelbarkeit und die Gefahr von Kursmanipulationen, etwa durch sogenannte "Pump-and-Dump"-Strategien , machen Pennystocks zur Hochrisiko-Anlage. Für Einsteiger sind sie deshalb nicht geeignet. Zertifikate: Komplexe Konstruktionen mit Tücken Zertifikate gehören zu den sogenannten strukturierten Produkten. Sie bilden die Entwicklung eines Basiswerts – etwa einer Aktie, eines Index oder Rohstoffs – nach. Dabei können sie mit zusätzlichen Bedingungen versehen sein, etwa einer Garantie oder einem Bonus. Genau das macht sie für Einsteiger schwer durchschaubar. Winkt das schnelle Geld? Für wen sich Zertifikate lohnen Gefährliche Verlockung: Faktor-Zertifikate versprechen hohe Gewinne Zertifikate sind keine klassischen Wertpapiere, sondern Schuldverschreibungen. Das bedeutet: Anleger haben kein Eigentum am Basiswert, sondern nur eine Forderung gegenüber dem Emittenten, also meist einer Bank. Im schlimmsten Fall – etwa bei Insolvenz des Herausgebers – droht der Totalverlust. Für Einsteiger ohne tiefes Wissen über Funktionsweise und Risiken sind Zertifikate deshalb keine geeignete Wahl. Optionen, Futures und CFDs: Große Hebel, großes Risiko Risikopapiere wie Optionen, Futures und CFDs gehören zu den sogenannten Derivaten (aus dem Lateinischen: derivare = ableiten). Ihr Wert leitet sich von einem Basiswert ab, etwa einer Aktie, einem Index oder einem Rohstoff. Gemeinsam ist ihnen der Einsatz von Hebeln: Anleger können mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz auf hohe Kursgewinne spekulieren, tragen aber auch ein entsprechend hohes Risiko. Optionen gewähren das Recht, ein Wertpapier zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen, und zwar zu einem festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft. Der Hebeleffekt ermöglicht hohe Gewinne, wenn sich der Kurs in die gewünschte Richtung bewegt. Umgekehrt droht bei einer falschen Einschätzung der Totalverlust. Wer mit Optionen handeln will, braucht ein tiefes Verständnis der Marktmechanismen und ein aktives Risikomanagement. Futures sind standardisierte Terminkontrakte, die den Käufer verpflichten, den Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem vorher vereinbarten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Solche Produkte kommen vor allem bei professionellen Anlegern zum Einsatz, da schon kleine Kursänderungen große finanzielle Auswirkungen haben können. CFDs (Contracts for Difference) ermöglichen es, auf steigende oder fallende Kurse zu setzen, ohne den Basiswert selbst zu besitzen. Sie sind flexibel handelbar, unterliegen aber ebenfalls hohen Schwankungen – besonders bei hohem Hebel. Allen drei Produkten ist gemeinsam: Sie sind spekulativ, komplex und mit einem erheblichen Verlustrisiko verbunden. Für Börseneinsteiger, die langfristig Vermögen aufbauen wollen, sind Optionen, Futures und CFDs daher keine geeigneten Anlageformen. Fazit: ETFs – und was gehört noch dazu? ETFs sind für Börseneinsteiger ein guter Ausgangspunkt: günstig, transparent und breit gestreut. Doch sie sind nicht die einzige Möglichkeit, Geld an der Börse anzulegen. Auch klassische Aktienfonds, Anleihe-ETFs oder Sparpläne bieten sich für Einsteiger je nach Risikoneigung und Anlageziel an. Wer sich mehr zutraut, kann mit Einzelaktien erste Erfahrungen sammeln, sollte aber auf eine breite Streuung achten. Finger weg heißt es hingegen bei Pennystocks, Hebelprodukten oder komplexen Derivaten wie Zertifikaten, Optionen und CFDs. Sie versprechen hohe Gewinne, bergen aber auch die Gefahr schneller Verluste – und sind für langfristig orientierte Anfänger schlicht zu riskant.

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