Zum Jahreswechsel wurde Crans-Montana zum Schauplatz einer Tragödie. Sonst gilt der Schweizer Skiort als diskreter Treffpunkt für Prominente und wohlhabende Gäste. An Silvester kam es in der Bar "Le Constellation" in Crans-Montana zu einem verheerenden Brand. Dabei starben mehrere Dutzend Menschen. Bekannt ist der Schweizer Skiort schon lange. Seit Jahrzehnten tummeln sich dort die großen Stars und genießen im Gegensatz zum lauten St. Moritz die Ruhe. Während St. Moritz für Glamour und Pelzmäntel bekannt ist, setzt das französischsprachige Bergparadies auf Understatement. Zu den Gästen zählten etwa VIPs, wie Gina Lollobrigida, Gianna Nannini, Jean Paul Belmondo, John F. Kennedy Jr. und selbst Konrad Adenauer soll inkognito in Crans-Montana unterwegs gewesen sein. Auch Sänger Justin Timberlake gehört zu den Besuchern. Unter anderem 2019 nahm er an dem Golfturnier "Omega Masters" teil. Cindy Crawford und George Clooney schlugen bei dem Wettbewerb in der Schweiz ebenfalls schon ab. Auch Fußballstar Lionel Messi wurde dort gesichtet – er soll laut der Schweizer Zeitung "Blick" mit seiner Familie ein Luxus-Anwesen mit eigenem See gemietet und sich 2023 dort nach seinem WM-Sieg erholt haben. Auf Instagram teilte er von seinem Trip auch Fotos. Model Claudia Schiffer verbrachte die Wintersaison ebenfalls schon mehrfach in Crans-Montana. Genauso wie der verstorbene James-Bond-Darsteller Roger Moore . Er machte den Ort sogar zu seinem zweiten Zuhause. Er lebte dort mit seiner Frau Kristina Tholstrup bis zu seinem Tod 2017. Anstatt Promi-Andrang herrscht in dem Ferienort nun Trauer. In der Bar "Le Constellation" entwickelte sich ein kleines Feuer in Sekundenschnelle zu einem Großbrand. Rund 40 Menschen starben, 115 Menschen wurden verletzt, viele davon schwer. Allein in der Universitätsklinik Lausanne wurden etwa 13 erwachsene und acht minderjährige Brandverletzte aufgenommen, "deren Körperoberfläche zu mehr als 60 Prozent verbrannt ist", erklärte der Chefarzt des Spitals Morges, Wassim Raffoul, dem Sender RTS.