Добавить новость
World News
Новости сегодня

Новости от TheMoneytizer

Streit um Grönland: Jetzt muss Europa klare Kante gegen Trump zeigen

Nach der Intervention in Venezuela verschärft US-Präsident Trump seine Rhetorik gegenüber Grönland. Die Europäer müssen jetzt endlich handeln. Wer die strategische Bedeutung Grönlands verstehen will, sollte "Jagd auf Roter Oktober" schauen. In dem Film von 1990 fährt ein sowjetisches U-Boot mit einem neuartigen, lautlosen Antrieb von der russischen Halbinsel Kola im Nordmeer aus an Grönland und Island vorbei bis in US-amerikanische Gewässer – und das mitten im Kalten Krieg. Der Kapitän, gespielt von Sean Connery , will in den Westen überlaufen und einen Atomkrieg verhindern. "Donroe-Doktrin" : Putin bot Trump brisantes Tauschgeschäft an Newsblog zur US-Politik : Alle Entwicklungen im Überblick In einem realen Konflikt der Großmächte wäre ein solches Szenario damals der Albtraum des US-Militärs gewesen. Denn während des Kalten Krieges hatte die Sicherung des Nordatlantiks für die Nato oberste Priorität. Hunderte Kriegsschiffe, U-Boote und Aufklärungsflugzeuge des Militärbündnisses sicherten eine Linie von Grönland über Island bis zu den britischen Inseln ab, die sogenannte Giuk-Lücke. Im Falle eines Konflikts mit der Sowjetunion sollte kein feindliches U-Boot durch die Maschen schlüpfen und mit seinen Atomraketen die US-Ostküste erreichen können. Chinesische Atom-U-Boote vor der US-Ostküste Von der Nato-Streitmacht im Nordatlantik ist heute nicht viel übrig. Doch mit China hat längst ein neuer Rivale die Bühne betreten. Der schnellste Seeweg von China in den Nordatlantik führt unmittelbar an Grönlands Ostküste vorbei. In Friedenszeiten mag das tauende Polarmeer den Handel zwischen Asien, Amerika und Europa befeuern, weil der Weg für Schiffe deutlich kürzer ist als die südliche Route durch den Suezkanal. Doch im Konfliktfall werden Europa und Nordamerika vor demselben Problem stehen wie einst im Kalten Krieg. Sollte beispielsweise der Konflikt um Taiwan zu einem heißen Krieg eskalieren, könnten chinesische U-Boote durch die Giuk-Lücke schlüpfen und die US-Ostküste oder die Nordsee unsicher machen. Schiffstransporte über den Atlantik wären ebenso bedroht wie im Zweiten Weltkrieg , als deutsche U-Boote Tausende Schiffe der Alliierten versenkten. Womöglich operieren heute schon chinesische U-Boote zwischen Europa und den USA . Auch Russland hat Ambitionen im Polarmeer und könnte im Konfliktfall Truppen nach Grönland schicken, um seinerseits die Einfahrt von Nato-Truppen ins Polarmeer zu unterbinden. Trump hat völlig recht: Grönland ist wichtig Vor diesem Hintergrund hat US-Präsident Donald Trump völlig recht, wenn er sagt: "Wir brauchen Grönland für unsere Sicherheit". Ohne die Kontrolle über die Insel – etwa sechsmal so groß wie Deutschland – lässt sich das Kerngebiet der Nato nicht verteidigen. Aber warum verstärken die USA dann nicht einfach ihre Militärpräsenz auf Grönland? Weder Dänemark noch die Grönländer wären dagegen. Das Sicherheitsabkommen von 1951 ist bis heute gültig und ließe sich geräuschlos zwischen den beteiligten Regierungen an die Bedingungen der Zukunft anpassen. Wer hinter dem Gebaren des US-Präsidenten ein strategisches Kalkül vermutet, könnte daher glauben, er wolle den Europäern einfach nur Druck machen, die Nato-Präsenz im Nordatlantik wieder aufzubauen. Das hat schließlich schon einmal funktioniert. Nach der konfrontativen Rede des US-Vizepräsidenten JD Vance voriges Jahr auf der Münchner Sicherheitskonferenz sah es so aus, als würden sich die USA unter Trump ganz von Europa abwenden. Und plötzlich ging es ganz schnell mit der Erhöhung der Rüstungsausgaben und der Wiederaufrüstung Europas. Zielt Trumps Säbelrasseln um Grönland womöglich auf einen ähnlichen Effekt? Trump ist nicht zu trauen Militärexperten weisen darauf hin, dass die USA im Falle eines Krieges gegen China ihre Kräfte im Pazifik bündeln müssten und womöglich überfordert wären, den Nordatlantik komplett mit eigenen Truppen abzusichern. Und dass sich die Nato-Partner in puncto Verteidigungsausgaben gerne bis zur Schmerzgrenze bitten lassen, haben die vergangenen Jahre gezeigt. Kanada und Großbritannien beispielsweise, Frontstaaten bei der Verteidigung des Nordatlantiks, haben ihre Truppenpräsenz in der Region in den vergangenen Jahrzehnten massiv ausgedünnt. Doch im Zweifel sollte man dem US-Präsidenten nicht zu viel strategische Weitsicht unterstellen. Trump ist bekannt dafür, seine politischen Aktionen an Propaganda-Effekten und Möglichkeiten zur Bereicherung zu messen. Die Gefangennahme von Venezuelas Machthaber Maduro ist dafür ein gutes Beispiel. Strategisch ändert sich mit der US-Intervention nichts an der Situation in dem Land . Aber Trump kann sich als furchtloser Macher präsentieren und verschafft seinen Industriellen-Freunden neue Einnahmequellen. Auch im Falle Grönlands liegt der Verdacht nahe, dass es Trump vor allem um die Bodenschätze der Insel geht – oder um eine Ablenkung von der Epstein-Affäre. So oder so sollten die europäischen Nato-Länder und Kanada die Situation ernst nehmen und es nicht mehr bei empörten Stellungnahmen und Solidaritätsadressen Richtung Dänemark und Grönland belassen. Sie müssen ihre Militärpräsenz im Nordatlantik massiv ausbauen, Schiffe und Soldaten schicken, Stützpunkte wiederbeleben oder neu errichten. Dann könnte die US-Regierung eine Intervention in Grönland wenigstens nicht mehr als militärstrategische Notwendigkeit darstellen. Auf lange Sicht müssen sich die Europäer ohnehin um ihre eigene Sicherheit kümmern. So viel sollten sie nach Trumps erstem Amtsjahr begriffen haben.

Читайте на сайте


Smi24.net — ежеминутные новости с ежедневным архивом. Только у нас — все главные новости дня без политической цензуры. Абсолютно все точки зрения, трезвая аналитика, цивилизованные споры и обсуждения без взаимных обвинений и оскорблений. Помните, что не у всех точка зрения совпадает с Вашей. Уважайте мнение других, даже если Вы отстаиваете свой взгляд и свою позицию. Мы не навязываем Вам своё видение, мы даём Вам срез событий дня без цензуры и без купюр. Новости, какие они есть —онлайн с поминутным архивом по всем городам и регионам России, Украины, Белоруссии и Абхазии. Smi24.net — живые новости в живом эфире! Быстрый поиск от Smi24.net — это не только возможность первым узнать, но и преимущество сообщить срочные новости мгновенно на любом языке мира и быть услышанным тут же. В любую минуту Вы можете добавить свою новость - здесь.




Новости от наших партнёров в Вашем городе

Ria.city
Музыкальные новости
Новости России
Экология в России и мире
Спорт в России и мире
Moscow.media






Топ новостей на этот час

Rss.plus





СМИ24.net — правдивые новости, непрерывно 24/7 на русском языке с ежеминутным обновлением *