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morgenstern: „Wetterkrimi“ droht – wo Sturmtief Elli für Winter-Chaos sorgen könnte

Stern 

Wie schlimm trifft uns der Wintersturm? Außerdem: USA verlassen 66 internationale Organisationen: Und: Kai Wegners verstörende Tennisstunde. Die Lage am Morgen.

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

Ski fahren, rodeln, entspannte Spaziergänge durch bepuderte Landschaften: Bislang konnten selbst Wintermuffel dem schneeigen Treiben vielerorts in Deutschland etwas abgewinnen – vom Straßenverkehr einmal abgesehen. Doch jetzt könnte es richtig ungemütlich werden: Sturmtief Elli rast auf Deutschland zu. 

Die Bahn rüstet sich, ein Bürgermeister rät zu Bevorratungen, ein Bundesland sagt Beerdigungen ab. Wie schlimm wird es?

Wintersturm im Anmarsch: Es wird ungemütlich

Die Experten vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach sind nicht dafür bekannt, dass sie zu Übertreibungen neigen – so wie das für eine deutsche Bundesbehörde eben üblich ist. Doch mit Blick auf die kommenden Tage sagt DWD-Meteorologe Adrian Leyser Sturm: "Sturmtief Elli übernimmt die Regie in einem echten Wetterkrimi."

Und dieser Krimi könnte vielerorts durchaus brutal werden – vor allem im Norden und Nordosten der Bundesrepublik. Schuld ist "Elli": Das Sturmtief soll voraussichtlich in der kommenden Nacht und am Freitag auf uns zurasen – und dann jede Menge Schnee und Glatteis im Gepäck haben. Teilweise sind bis zu 20 Zentimeter Neuschnee drin. Der bleibt aber sturmbedingt nicht liegen: Bei Ostwind kann es laut DWD Schneeverwehungen geben – was wiederum zu größeren Verkehrsbehinderungen führen kann.

Im Süden und Westen Deutschlands soll der Schnee – hier in Kombi ebenfalls mit stürmischem Wind, aber aus Südwesten – bis Freitagfrüh rasch in Regen übergehen. Dann kann es spiegelglatt werden.

Wintersturm: Deutsche Bahn rechnet mit Beeinträchtigungen

Vor allem auf den Straßen könnte also dementsprechend Chaos herrschen: Es drohen Unfälle und lange Staus. Wer kann, lässt das Auto also am besten stehen.

Auf den Zug ausweichen? Sie ahnen es sicher bereits: Auch keine gute Idee. Die Deutsche Bahn hat bereits angekündigt, dass sie in den kommenden Tagen mit "spürbaren Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs" rechnet – hier drohen Zugausfälle, Verspätungen, verpasste Anschlüsse. 

Schon ab heute Nachmittag gibt es Einschränkungen der Fernverkehrsverbindungen in den Norden: nach Norddeich-Mole, Kiel, Westerland (Sylt), Rostock, Binz (Rücken) und Kopenhagen. Auf den Schnellverkehrsstrecken zwischen Wolfsburg und Berlin, Hannover und Würzburg sowie Frankfurt und Köln fahren die ICEs vorsorglich langsamer.

Die gute Nachricht: Wer ein Ticket für heute, morgen oder Samstag gekauft hat, kann das später nutzen – die Zugbindung sei aufgehoben, sagt die Bahn.

Schnee, Eis, Glätte – auf unserer Karte sehen Sie die aktuellen Wetter-Warnungen für Ihre Region:

In Teilen Niedersachsens fällt die Schule aus, Hamburg sagt Beerdigungen ab

Wer nicht in den Norden Deutschlands will, sondern schon da ist, sollte sich auch vorbereiten – besonders auf den Inseln: Auf Fehmarn hat der Bürgermeister den Insulanern bereits empfohlen, sich mit Lebensmitteln für mindestens drei Tage einzudecken, damit man im Falle der Fälle die Wohnung nicht verlassen müsse.

Heute schon soll wegen des Wetters in einigen Regionen Niedersachsens der reguläre Unterricht an Schulen ausfallen. Nicht auszuschließen, dass am Freitag weitere Schulen auch in anderen Bundesländern dazukommen.

Und auch in Hamburg, wo es gerade sowieso schon so viel Schnee gibt wie seit 15 Jahren nicht mehr, trifft man Vorbereitungen: Unter anderem auf dem Ohlsdorfer Friedhof, dem größten Parkfriedhof der Welt (389 Hektar), wurden am Freitag und Samstag alle geplanten Beerdigungen abgesagt. Viele Friedhofe der Stadt bleiben von heute bis Montag komplett geschlossen.

"America first", nächster Teil

"America first" ist das bekannte Leitmantra von US-Präsident Donald Trump. In seiner ersten Amtszeit beschloss er, das Pariser Klimaabkommen von 2015 aufzukündigen. Die USA traten aus der Unesco aus. Und Trump strich die US-Auslandshilfen ganz massiv zusammen.

Insofern ist auch dieser Schritt aus Trumps Sicht konsequent: In der Nacht wurde bekannt, dass der US-Präsident den Rückzug der Vereinigten Staaten aus 66 internationalen Organisationen angeordnet hat. Die Organisationen seien "antiamerikanisch", "nutzlos", "verschwenderisch", ätzte Außenminister Marco Rubio.

Was die Entscheidung noch zeigt: Trumps Abneigung gegen die Vereinten Nationen. 31 der Organisationen stehen laut US-Angaben in Verbindung zur UN. Betroffen ist unter anderem das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC).

Die verstörende Tennisstunde des Kai Wegner

Am Tag, als in Berlin der Strom ausfiel, habe er sich den ganzen Tag im Büro eingeschlossen, betonte Bürgermeister Kai Wegner. Jetzt kam raus: Mittags spielte der Bürgermeister Tennis. Und jetzt? Darüber diskutieren die stern-Politikchefs Veit Medick und Jan Rosenkranz im 5-Minuten-Talk:

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Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Tag – kommen Sie gut durchs turbulente Winter-Wetter!

Stefan Düsterhöft

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