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Grok: US-Vize JD Vance kritisiert Musks umstrittenen KI-Chatbot auf X

US-Vizepräsident JD Vance kritisiert eine stark umstrittene Funktion des Chatbots Grok auf der Plattform X. Er rückt damit öffentlich von Tech-Milliardär Elon Musk ab. US-Vizepräsident JD Vance hat sich kritisch zu einer Funktion des KI-Chatbots Grok geäußert, mit der Bilder auf der Plattform X sexualisiert werden können. Nach Angaben des britischen Vizepremiers David Lammy sagte er der britischen Zeitung "Guardian", er habe das Thema bei einem Treffen mit Vance ausdrücklich angesprochen. Die Möglichkeit, mithilfe neuer Technologien Deepfakes zu erstellen und Bilder von Frauen und Kindern zu manipulieren, sei eine "entsetzliche Situation" und "absolut abscheulich", erklärte Lammy. Vance habe dieser Einschätzung zugestimmt. Anklage gegen Powell: Trump holt zum finalen Schlag gegen seinen Erzfeind aus Newsblog: Alle Entwicklungen in der US-Politik Die Äußerungen sind bemerkenswert, weil Vance bislang als Befürworter eines offenen Umgangs mit Künstlicher Intelligenz gilt und sich häufig skeptisch gegenüber staatlicher Regulierung gezeigt hat. X-Eigentümer sowie Freund und Förderer von Vance, Elon Musk, der Grok über sein KI-Unternehmen xAI betreiben lässt, lehnt Eingriffe durch Regierungen grundsätzlich ab und warnt vor Zensur. Druck auf X wächst Die umstrittene Grok-Funktion erlaubt es Nutzern, bereits veröffentlichte Bilder nachträglich zu bearbeiten. Nach Berichten werden so häufig Fotos von Frauen oder Minderjährigen sexualisiert. Der britische Premierminister Keir Starmer bezeichnete die Praxis als "widerlich". Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom untersucht derzeit, ob Grok gegen das Gesetz zur Online-Sicherheit verstößt. Technologieministerin Liz Kendall erklärte, sie erwarte, dass Ofcom alle rechtlichen Befugnisse ausschöpfe. Im äußersten Fall könnte die Plattform X in Großbritannien gesperrt werden. Indonesien sperrt Grok Elon Musk reagierte mit scharfer Kritik auf die Untersuchung. Er warf der britischen Regierung unter anderem Zensur vor und bezeichnete sie in einem Beitrag als "faschistisch". Ähnliche Vorwürfe hatte Musk in der Vergangenheit bereits mehrfach gegen Großbritannien erhoben. International wächst der Druck ebenfalls. Indonesien blockierte als erstes Land weltweit vorläufig den Zugang zu Grok. Die Maßnahme solle "Frauen, Kinder und die Öffentlichkeit vor den Risiken gefälschter pornografischer Inhalte schützen", erklärte Digitalministerin Meutya Hafid.

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