Am Mittwoch verschob sich das ARD-Programm wegen eines "Brennpunkts". Das Nachfolge-Programm wusste nicht zu überzeugen. Die ARD zeigte am Mittwoch um 20.15 kurzfristig eine Sondersendung. "Machtspiele in Davos" lautete der Titel des "Brennpunkts" und wurde von Ute Brucker moderiert. Der Grund waren die wiederholten Äußerungen Donald Trumps über den Anspruch der USA auf Grönland beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Hier war das Interesse noch groß. Laut dem Videoforschungsinstitut AGF schalteten 4,89 Millionen Menschen ein, was einer Quote von 21,2 Prozent gleichkommt. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren 0,75 Millionen dabei, was eine Quote von 17,0 Prozent bedeutet. Reaktionen zum neuesten Fall aus Stuttgart : "Der 'Tatort' ist tot" "Besonderer Besuch in Bichlheim": Mario Basler spielt bei "Sturm der Liebe" mit Enttäuschender wurde es für die ARD im Anschluss um 20.30 Uhr. Das Drama "Die Frau in Blau" wurde gezeigt. Darin spielt Jonas Nay den ehemaligen Fotografen Denis der sich, um seinen Führerschein wiederzubekommen, mit Alfred (Joachim Król) auseinandersetzen muss. Dessen Frau ist durch einen von Denis verursachten Unfall ums Leben gekommen. Enttäuschende Quote für "Die Frau in Blau" Der Film verlor allerdings reichlich ARD-Zuschauer. Während den "Brennpunkt" noch 4,89 Millionen Zuschauer verfolgt hatten, waren es bei "Die Frau in Blau" nur noch 2,72 Millionen Zuschauer. Das entspricht einer Quote von 12,3 Prozent. Mit 0,21 Millionen Zuschauern bei den 14- bis 49-Jährigen kam die Produktion sogar nur auf 4,8 Prozent. Tagessieger war aber ohnehin das ZDF . Dort lief eine neue Ausgabe von "Aktenzeichen XY... Ungelöst" und machte den spektakulären Sparkassen-Raub von Gelsenkirchen zum Thema. Diese lockte 5,197 Millionen Menschen vor die Bildschirme und holte damit eine Quote von 23,1 Prozent.