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Iran: Donald Trump droht den Mullahs mit "mächtiger Flotte"

US-Präsident Donald Trump übt wieder Druck auf das Regime in Teheran aus. Er fordert, von Hinrichtungen von Demonstranten abzusehen und droht mit einem Militärschlag. US-Präsident Donald Trump hat den Iran erneut vor Hinrichtungen von Regierungsgegnern gewarnt. "Eine mächtige Flotte ist auf dem Weg zum Iran", sagte er am Donnerstag an Bord der Air Force One. Er habe der Regierung in Teheran einen Militärschlag angedroht, falls Demonstranten hingerichtet würden. Die Lage werde genau beobachtet. Sehr bald würden zudem 25-prozentige Strafzölle für Handelspartner der Islamischen Republik in Kraft treten. "Und vielleicht müssen wir sie nicht einsetzen, wir werden sehen", fügte er hinzu. Viele Schiffe befänden sich nur für den Fall der Fälle auf dem Weg in die Region. "Ich würde es vorziehen, wenn nichts passiert, aber wir beobachten sie sehr genau", sagte Trump über die Führer des Iran. Der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" und Begleitschiffe sind US-Medienberichten zufolge auf dem Weg in die Region. Auch würden zusätzliche Kampfjets und Raketenabwehrsysteme dorthin verlegt. Beamte in der Region hielten einen Angriff weiterhin für möglich, schrieb das "Wall Street Journal". Vor einer Woche hatte die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA Fluggesellschaften aufgerufen, den iranischen Luftraum vorerst zu meiden. USS Abraham Lincoln: Ein Flugzeugträger soll Hunderte Menschenleben retten Auch im Luftraum benachbarter Länder sei Vorsicht geboten, besonders wenn es dort US-Militärstützpunkte gebe, heißt es in einer Mitteilung der EASA. Die Warnung ist eine Reaktion auf die angespannte Lage im Iran. Sie gilt demnach zunächst für einen Monat. Insider: Mindestens 5.000 Tote Bei den Protesten im Iran sind nach Angaben eines Insiders aus der Regierung mindestens 5.000 Menschen getötet worden. Darunter seien etwa 500 Angehörige der Sicherheitskräfte, sagte der Regierungsvertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte, der Nachrichtenagentur Reuters. Menschenrechtsgruppen sprechen derweil von bis zu 18.000 Toten im Zusammenhang mit den jüngsten Protesten. Die iranische Justiz hatte angedeutet, dass Hinrichtungen wieder aufgenommen werden könnten. Dagegen hatte Trump am Freitag vor einer Woche der Führung im Iran dafür gedankt, geplante Hinrichtungen von 800 Menschen ausgesetzt zu haben. Die USA hatten deswegen zunächst auf einen Angriff verzichtet.

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