Champions League: Frankfurts Knauff zur Trainersuche: "Nicht unsere Baustelle"
Ansgar Knauff zeigt sich von den Spekulationen um die Trainerfrage bei Eintracht Frankfurt unbeeindruckt. Stattdessen will sich die Mannschaft versöhnlich aus der Champions League verabschieden.
Die Profis von Eintracht Frankfurt lassen die Spekulationen um einen neuen Trainer kalt. "Uns im Team beschäftigt es - ehrlich gesagt - aktuell nicht viel", sagte Offensivspieler Ansgar Knauff vor dem sportlich unbedeutenden letzten Ligaspiel in der Champions League am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) gegen Tottenham Hotspur.
Man arbeite aktuell mit Interimstrainer Dennis Schmitt zusammen und verfolge dabei einen klaren Plan, äußerte Knauff. "Und was dann alles drumherum passiert, das ist nicht unsere Sache, nicht unsere Baustelle."
Letztes Spiel für Schmitt?
Nach Angaben von Vorstandssprecher Axel Hellmann befindet sich die Eintracht bei der Trainersuche auf der Zielgeraden. Möglicherweise ist das Heimspiel gegen Tottenham die letzte Partie für Schmitt an der Seitenlinie des Fußball-Bundesligisten. "Was danach passiert, liegt nicht in meiner Hand", sagte Schmitt und fügte hinzu: "Ich bin mir sehr sicher, dass der Verein die richtige Entscheidung treffen wird."
Als Kandidaten für den Trainerposten der Frankfurter werden unter anderem der frühere Dortmunder und Leipziger Trainer Marco Rose sowie St. Paulis Coach Alexander Blessin gehandelt. Zuletzt kursierten auch Gerüchte um den dänischen Coach Jacob Neestrup Hansen, der aktuell noch den FC Kopenhagen trainiert.
Eintracht ist "heiß" auf Tottenham
Obwohl die Eintracht keine Chance mehr auf den Einzug in die K.o.-Phase der Champions League hat, will sich die Mannschaft mit einer guten Leistung aus der Königsklasse verabschieden. "Wir sind meilenweit davon entfernt, da auch nur einen Millimeter abzuschenken", betonte Schmitt. Die Frankfurter seien "heiß drauf, ein gutes Ergebnis zu erzielen", betonte der 32-Jährige.