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Mette Frederiksen: Dänemark setzt Trump eine rote Linie

US-Hoheitsgebiete auf Grönland sind mit Dänemark nicht zu machen. Mette Frederiksen warnte bei "Maischberger" davor, an den Grundfesten der Demokratie zu rütteln. Steht die Einigung der USA mit der Nato zu Grönland auf tönernen Füßen? Dänemark lehnt jedenfalls eine mögliche Hauptforderung ab, mit der sich US-Präsident Donald Trump mehr Einfluss auf Grönland sichern könnte. "Die rote Linie ist natürlich die Souveränität, das Völkerrecht und das Recht der Bevölkerung Grönlands auf Selbstbestimmung. Das wird nicht diskutiert werden", stellte Premierministerin Mette Frederiksen am Dienstag bei "Maischberger" klar, als die Moderatorin nach US-Hoheitsgebieten auf Grönland fragte. Gäste Mette Frederiksen, dänische Premierministerin Johannes B. Kerner , Fernsehmoderator Paul Ronzheimer, stellvertretender "Bild"-Chefredakteur Sandra Navidi, USA-Expertin Uschi Glas , Schauspielerin Was genau die USA mit der Nato diskutieren, bleibt bislang Verschlusssache. Allgemein wird aber angenommen, dass Trump sich über Hoheitsgebiete auf Grönland, wo Militärbasen eingerichtet werden könnten, mehr territorialen Einfluss sichern will. Als Vorbild könnten britische Hoheitsgebiete auf Zypern dienen. Frederiksen betonte jedoch bei "Maischberger" ihren Widerstand gegen Gebietsabtretungen. "Nein, das kann man sich nicht vorstellen", sagte sie laut der Simultandolmetscherin. Dänemark kontra Trump "An dem Tag, wo wir Kompromisse mit der Demokratie und den Grundsäulen der Demokratie eingehen, da ist es zu Ende", bekräftigte die dänische Premierministerin mit Blick auf die Geschichte. Das wüssten die Europäer nur zu gut, diesen Weg könne man nicht noch einmal gehen. Sie stellte außerdem klar: "Die Nato kann nicht im Namen von Dänemark und Grönland verhandeln." Frederiksen unterstrich zudem die Eigenständigkeit der größten Insel der Welt: "Grönland gehört den Grönländern. Die grönländische Zukunft wird in Nuuk definiert." Und die Grönländer hätten wiederholt klargestellt, dass sie nicht zu den USA gehören wollen. Die dänische Premierministerin sagte im Gespräch mit Sandra Maischberger , dass sie seit dem Weltwirtschaftsforum in Davos nicht mit Trump gesprochen hat. Sie betonte, wie sehr ihr die transatlantische Beziehung am Herzen liege. "Wir möchten einfach nur ein gutes Verhältnis mit den USA haben", sagte Frederiksen. Dazu könnten Diskussion gehören, wie der arktische Raum besser geschützt werden könne. Dies sei ähnlich wie die Sicherheit an der Ostflanke der Nato ein wichtiges Thema. "Die alte Welt ist weg" Frederiksen bezeichnete Russland als größte sicherheitspolitische Bedrohung. Das müsse den USA verdeutlicht werden, auch mit Blick auf die Unterstützung aus dem Iran und Nordkorea für den Kreml. In so einer Lage sollten Freunde lieber zusammenhalten statt Konflikte zu schüren. Zugleich solle Europa die neue Realität erkennen. "Die alte Welt ist meiner Meinung nach weg. Ich glaube nicht, dass die zurück kommt", sagte sie. Umso wichtiger war laut Frederiksen im Grönland-Konflikt die Unterstützung Europas für Dänemark. Europa habe zusammengehalten und der US-Drohung mit einem Handelskrieg eine robuste Gegenantwort präsentiert. "Wenn ein europäisches Land von außen bedroht ist, müssen wir eine Kette bilden, die so stark ist, dass alle es sehen können", forderte sie diese Geschlossenheit auch in Zukunft. Frederiksen hatte vor der Aufzeichnung von "Maischberger" Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) getroffen. "Ich werde für Europa kämpfen. Und wenn jemand uns bedroht, bin ich bereit, uns zu verteidigen", bekräftigte sie. Die USA-Expertin Sandra Navidi attestierte den Europäern, Trump und dessen Delegation in Davos überrumpelt zu haben. Die US-Amerikaner seien triumphierend in das Meeting reingegangen und "relativ bedröppelt" herausgekommen, berichtete Navidi, die in Davos dabei war. Die Europäer seien Trump als geschlossene Front entgegengetreten: "Das hat gewirkt." "Maischberger" zu Grönland Der stellvertretende "Bild"-Chefredakteur Paul Ronzheimer fand es hingegen fraglich, ob das Handeln Europas wirklich den Ausschlag gegeben hat, dass die USA Gesprächen über ein Grönland-Abkommen zugestimmt haben. Trump sei für überraschende Kurswechsel bekannt. Möglicherweise hätten auch die innenpolitische Lage oder abgestürzte Aktienmärkte seine Entscheidung beeinflusst. Moderator Johannes B. Kerner verwies darauf, dass die USA dank eines Abkommens mit Grönland aus den 1950er Jahren bereits jetzt Militärbasen auf der Insel errichten können. Er zog Trumps Argumentation infrage, mit dem Anspruch auf Grönland auch Russland vom US-Territorium fernhalten zu wollen. Unter Anspielung auf die Nähe Alaskas zu Russland meinte Kerner: "Da empfehle ich einen Blick an die Westgrenze. Da sind es dreieinhalb Kilometer und wenn das Eis dicht ist, kann man da zu Fuß rübergehen." Maischberger fragte Frederiksen auch nach Trumps hartem Vorgehen gegen Migranten. Anstatt auf die Erschießung des Krankenpflegers Alex Pretti durch ICE-Agenten auf offener Straße einzugehen, forderte die dänische Premierministerin eine harte Einwanderungspolitik in Europa. Es seien zu viele Menschen hergekommen, die die europäischen Werte nicht unterstützten, beispielsweise die Gleichberechtigung der Geschlechter. Das müsse aber auf europäische Weise geschehen, sagte Frederiksen. Die Kommentatorenrunde bei "Maischberger" fragte sich unterdessen, warum die riesigen Proteste in den USA ausbleiben. "Es gibt auch bei den Demokraten offenbar keine Massenbewegung, die mobilisiert werden kann gegen Donald Trump", sagte Ronzheimer. Navidi – selbst US-Bürgerin – warnte, dass Trump eine rote Linie nach der nächsten überschritten habe, ohne dass ihm jemand wirksam entgegengetreten sei. Jetzt sei die Frage, wie man sich noch wehren könne: "Er hat die Waffen, er hat die Gewalt."

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