Die kurdische Stadt Kobani ist eingekesselt: USA lassen kurdische Verbündete im Stich
Jahrzehntelang haben die Kurdenfrage und die damit einhergehenden schweren Menschenrechtsverletzungen die Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland belastet. Bisweilen offiziell, dann wieder stillschweigend blockierten Bonn und später Berlin immer wieder Waffenlieferungen an die Türkei. Als türkische Truppen im Januar 2018 das kurdische Afrin im Nordwesten Syriens besetzten, versuchte die Bundesregierung gar, auf EU-Ebene Beschränkungen von Waffenexporten in die Türkei durchzusetzen.
2026 ist davon keine Rede mehr. Am 27. Januar veröffentlichte das Auswärtige Amt eine gemeinsame Stellungnahme der USA, Frankreichs, Großbritanniens und Deutschlands zur Lage in Syrien. Darin wird der Waffenstillstand zwischen den arabisch-islamistischen Truppe
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