Die Bayern warten auf eine Entscheidung im Vertragspoker mit Dayot Upamecano. Nun äußert sich der Ehrenpräsident. Der FC Bayern ringt um eine Vertragsverlängerung mit Abwehrspieler Dayot Upamecano , Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat nun dessen Berater für die Verzögerung verantwortlich gemacht. Der 74-Jährige äußerte sich im "Kicker" scharf: "Ich weiß, dass er und seine Familie sich in München sehr wohlfühlen. Ich fürchte jedoch, dass seine Berater alles tun werden, um ihn aus München wegzulotsen", sagte Hoeneß. Und weiter: "Über dieses Verhalten bin ich entsetzt.". Öffentliche Attacken des Vereinspatrons gegen Spielerberater sind nicht neu. Sie gab es auch schon bei anderen Bayern-Profis, deren Zukunft in der Vergangenheit offen war. Keine Zukunft in München: Blitz-Wechsel? Traditionsklub will Bayern-Flop Der Vertrag des 27-jährigen Upamecano läuft beim Bundesliga-Tabellenführer am Saisonende aus. Ein neuer Kontrakt mit einem hohen Jahresgehalt von angeblich 20 Millionen Euro, einem Handgeld in ebenfalls zweistelliger Millionenhöhe sowie einer von der Spielerseite geforderten Ausstiegsklausel soll Upamecano längst vorliegen. Medien berichteten von einem Ultimatum zur Annahme bis zum (heutigen) Sonntag. "Würde mich wahnsinnig freuen" Bayerns Sportvorstand Max Eberl widersprach nach dem 2:2 gegen den Hamburger SV einem kolportierten Ultimatum. "Ich habe nicht gesagt, bis morgen. Das wird geschrieben", stellte er klar. Dennoch betonte er: "Aber dass irgendwann eine Entscheidung kommen muss, das ist uns allen klar." Auch Sportdirektor Christoph Freund hatte keine konkrete Frist bestätigt, sprach aber von "einer Entscheidung in naher Zukunft" und fügte hinzu: "Das wird so sein." Hoeneß warb nochmals für einen Verbleib des Abwehrspielers, den die Bayern 2021 für über 40 Millionen Euro von RB Leipzig verpflichtet hatten. "Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Dayot Upamecano sich für einen Verbleib beim FC Bayern entscheiden würde", betonte der Ehrenpräsident. Unter Trainer Vincent Kompany ist Upamecano Stammkraft und Leistungsträger. "Upa war für mich immer ein Führungsspieler. Das wird er jetzt immer mehr", lobte der Belgier seinen Verteidiger kürzlich. Der Coach sieht noch viel Potenzial: "Upa ist ein Spieler, der sich weiterentwickeln kann zu einem der besten Verteidiger der Welt. Aber er muss noch ein paar Schritte machen."