Sozialismus auf Augenhöhe: Marx, Engels und das Denkmal der verlorenen Nähe
Die höchste Auszeichnung hieß Karl-Marx-Orden. Auf dem Hunderter war er drauf, der Ökonom-Philosoph. Und in der sächsischen Industriestadt Chemnitz, die seit 1953 Karl-Marx-Stadt hieß und, im Krieg verheerend zerstört, als Neubaustadt wiederaufgebaut worden war, stand seit 1971 das Karl-Marx-Monument – der vieltausendfach überlebensgroße Schädel des „größten deutschen Denkers“.
Keine Frage, dass das sozialistische Berlin, Hauptstadt der DDR, einen Ort und ein Denkmal brauchte, um Karl Marx und, wenn man einmal dabei war, Friedrich Engels zu ehren. Die deutschen Lehrer der internationalen Arbeiterklasse. Schöpfer des Dialektischen und Historischen Materialismus. Verfasser des Manifests der Kommunistischen Partei. S
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