Sepp Straka kommt bei den WM Phoenix Open immer besser ins Rollen, denn mit einer 67 (-4) klettert er am Moving Day im TPC Scottsdale nicht nur um viele Ränge nach oben, sondern hätte wohl sogar noch realistische Chancen auf ein Topergebnis.
Nachdem Sepp Straka beim Saisondebüt bei der Titelverteidigung in La Quinta mit einem Missed Cut noch leer ausging, läuft es beim Volksfest-Event der PGA Tour im TPC Scottsdale deutlich besser für Österreichs Nummer 1. Nach Runden von 71 (Par) und 69 (-2) Schlägen hat er zwar vor dem Wochenende mit den Spitzenrängen noch rein gar nichts zu tun, der Cut stellte aber kein Problem dar, womit bereits gesichert ist, dass er in dieser Woche im neuen FedEx-Cup anschreiben wird. Auch der Rückstand nach vorne scheint noch überschaubar zu sein, denn auf die Top 10 fehlen ihm vom 52. Platz vor dem Moving Day sogar nur vier Schläge, womit wohl durchaus noch einiges möglich erscheint.
Allerdings erschwert er sich die Aufgabe gleich auf der 10, denn die Annäherung findet zwar souverän den Weg aufs Grün, nach drei Putts geht sich aber dennoch nur ein anfängliches Bogey aus. Spuren hinterlässt der Fehler aber nicht, denn sofort stabilisiert Sepp sein Spiel und holt sich nach sehenswerter Attacke am Par 5 der 13 auch recht zeitnah den Ausgleich ab. Das scheint das lange Spiel noch zusätzlich zu schärfen, parkt er doch danach den Approach auf der 14 nur einen Meter neben der Fahne und da er sich mit Chip & Putt auch am zweiten Par 5 der Backnine einen roten Eintrag krallt, drückt er sein Tagesergebnis mit dem Birdie-Hattrick sogar recht klar in den Minusbereich.
Fehler hervorragend ausgekontert
Kurz droht es dann im Stadion der 16 wieder ungemütlich zu werden, aus dem Grünbunker scrambled er sich aber noch stark zum Par und da er danach bärenstark die 17 andrived, wandert rasch sogar Birdie Nummer 4 auf die Scorecard. Voll im Flow hat er auch damit eindeutig noch nicht genug, rollt aus zwei Metern auf der 18 gleich den nächsten Birdieputt ins Loch und spielt sich mit dem Zwischenstand von 4 unter Par bereits unter die Top 20 nach vor. Kurz gönnt er sich dann auf den ersten Löchern der Frontnine eine kleine Verschnaufpause, ehe er am einzigen Par 5 der vorderen Platzhälfte sich sogar eine Top-Chance zum Eagle auflegt. Aus zwei Metern segelt der Adler zwar am Horst vorbei, das nächste kleine Vögelchen zwitschert aber ohne Probleme.
Direkt danach wird es am Par 3 dann jedoch nach langer Zeit wieder etwas ungemütlicher, denn nach verpasstem Sand Save lässt sich das zweite Bogey am Samstag nicht mehr abwenden. Sofort hat der 32-jährige mit einem gelochten Sechsmeterputt aber die passende Antwort parat und stellt sein Score mit dem bereits siebten Birdie sofort wieder auf 5 unter Par. Nachdem er am Schlussloch dann jedoch weder Fairway noch Grün findet muss er zwar noch einen Schlag abgeben, doch auch mit der 67 (-4) zeigt Sepp, dass er langsam aber sicher immer besser ins Rollen kommt. Selbst ein Topergebnis wäre vor den letzten 18 Löchern wohl durchaus noch in aufholbarerer Entfernung.
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