ÖVP-Klubchef August Wöginger und zwei Finanzbeamte stehen ab Mittwoch neuerlich in der "Postenschacher-Affäre" in Linz vor Gericht. Ihnen wird Missbrauch der Amtsgewalt vorgeworfen, den Mitangeklagten zudem falsche Beweisaussage. Wöginger soll für einen Parteifreund interveniert und ihm zu einem Top-Job verholfen haben. Im Herbst schien es, dass die drei mit einer Diversion davonkommen könnten. Das Oberlandesgericht (OLG) Linz entschied aber, dass sie doch vor Gericht müssen.