Nach dem Sieg gegen Japan gehen Deutschlands Eishockey-Frauen selbstbewusst in die entscheidenden Spiele. Das Viertelfinale scheint zum Greifen nah. Deutschlands Eishockey-Frauen gehen nach dem ersten Sieg bei den Olympischen Winterspielen gelöst in die entscheidenden Vorrundenspiele gegen Frankreich am Montag und Gastgeber Italien am Dienstag (beide 16.40 Uhr). "Erstmal wollen wir uns komplett auf Frankreich konzentrieren. Aber wir schauen jetzt nach vorne, haben Selbstbewusstsein getankt", sagte Kapitänin Daria Gleißner. Die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes hatte nach der Auftaktniederlage gegen Schweden (1:4) am Samstag Japan mit 5:2 besiegt. "Das war enorm wichtig", sagte Angreiferin Emily Nix. "Wir müssen jetzt genauso weitermachen und wieder viele Pucks aufs Tor bringen." Um das Ziel Viertelfinale zu erreichen, muss das DEB-Team Gruppendritter werden. Nur wenn Deutschland die beiden ausstehenden Spiele gewinnt und der Gruppenerste Schweden noch überraschend patzt, könnte man in der Runde der letzten Acht den Gold-Favoritinnen aus den USA und Kanada aus dem Weg gehen. "Wir können uns nur auf uns konzentrieren. Und ob Schweden wirklich noch patzt, weiß ich nicht. Dafür sind sie schon zu gut", sagte Gleißner.